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Aufbruch zur Friedensflotte mirno more

     

    Am Samstag war es endlich so weit: Kinder aus zahlreichen europäischen Ländern brachen zur Friedensflotte „mirno more“ auf, die mit 105 Schiffen von 19. bis 26. September vor der kroatischen Küste segelt. Jugend Eine Welt ermöglicht auch heuer wieder die Teilnahme eines Schiffes mit Schülerinnen der slowakischen Don Bosco Schule Petrzalka. Am Wiener Hauptbahnhof verabschiedeten wir uns von Betreuerin Andrea und ihrer Mädchen-Crew (Foto). Alle waren voller Vorfreude auf die gemeinsamen Tage – die meisten jugendlichen Teilnehmerinnen sehen das Meer zum ersten Mal in ihrem Leben.

    Die Mädchen auf dem "Jugend Eine Welt - Schiff" schlossen schon rasch Freundschaften untereinander. Rücksichtsnahme und gegenseitiges Helfen - das stand für die Kinder sehr im Vordergrund. Denn an dem Projekt sind auch viele Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen beteiligt. Ein Thema das die Mädchen unter anderem sehr beschäftigt hat.

    Die Nachfrage an einer Teilnahme an Europas größtem sozialpädagogischem Segelprojekt steigt Jahr für Jahr – diesmal nehmen rund 950 Kinder und Betreuungspersonen teil. Die Kinder kommen aus Kinderheimen und -dörfern, Sozialwohngemeinschaften, Therapieeinrichtungen sowie aus diversen Schulen.

     

    Ein Zeichen für Frieden, Solidarität und Toleranz

    "mirno more" ist der Gruß der Seefahrer Dalmatiens und heißt so viel wie "friedliches Meer". Die Friedensflotte wurde 1992 als Reaktion auf den Krieg im ehemaligen Jugoslawien ins Leben gerufen. Leider hat ihre Botschaft des Friedens und der Völkerverständigung nichts an Aktualität verloren, im Gegenteil:  Die weißen Segel der Friedensflotte sind ein eindringliches Zeichen gegen das tägliche Sterben im Mittelmeer.  Gleichzeitig möchte das Projekt Freundschaft und Toleranz über alle Grenzen hinweg stärken:  Bei vielen gemeinsamen Aktivitäten wie Flaggenmalen oder Knoten knüpfen werden nicht nur Deutsch- und Englischkenntnisse in der Praxis erprobt und neue Freundschaften geschlossen, sondern auch soziale Kompetenzen wie friedliche Konfliktlösung und Teamfähigkeit unter den jugendlichen TeilnehmerInnen gestärkt. Anker los!

     


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