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Mit leerem Magen kann man nicht lernen

    Jugend Eine Welt zum Welternährungstag

    Wien, 16. 10.2015 -  Anlässlich des heutigen Welternährungstages erinnert die Hilfsorganisation Jugend Eine Welt daran, wie dramatisch sich Unter- bzw. Mangelernährung auf den Schulerfolg von Kindern weltweit auswirkt. „Wie sollen Kinder, die schon vor der Schule ihren Eltern auf den Feldern helfen müssen, oder Kinder, die viel zu wenig Nährstoffe zu sich nehmen, im Unterricht mitkommen? Ganz abgesehen davon, dass viele extrem arme Familien ihre Kinder gar nicht erst in die Schule schicken, weil diese zum mageren Familieneinkommen beitragen müssen“, so Jugend Eine Welt-Vorsitzender Reinhard Heiserer. Zahlreiche Don Bosco Hilfsprojekte in aller Welt bieten armen Kindern und Jugendlichen nicht nur Bildung und Ausbildung, sondern versorgen sie – und sehr oft ihre Familienangehörigen – auch regelmäßig mit Nahrungsmitteln. Damit steigen der Lernerfolg und die Chance, dass Kinder zur Schule gehen dürfen und damit dem Teufelskreis von Armut, Hunger und mangelnder Bildung entkommen.


    Neues Ernährungsprogramm in Sierra Leone und Liberia

    Sierra Leone zählt laut dem kürzlich veröffentlichten „Welthunger-Index“ zu den acht am stärksten von Unterernährung und Hunger betroffenen Ländern weltweit. Seit Jahren unterstützt Jugend Eine Welt hier Salesianerbruder Lothar Wagner und das von ihm geleitete Kinderschutzzentrum Don Bosco Fambul. Auch wenn die furchtbare Ebola-Epidemie mittlerweile so gut wie überstanden ist, haben die leidgeprüften Menschen in Sierra Leone noch einen weiten Weg vor sich, bis wieder Normalität einkehrt. Monatelang waren die Schulen geschlossen, ausländische Investoren zogen sich zurück und die Landwirtschaft brach zusammen, weil sich niemand auf die Felder traute. "Viele Menschen haben weniger als einen US-Dollar am Tag zur Verfügung", sagt Bruder Lothar. Zahlreiche Kinder und Jugendliche müssten mit einer einzigen Mahlzeit am Tag auskommen. Die Folgen: Schwäche und Energielosigkeit.

    Um den allerärmsten Kindern zu helfen, haben die Don Bosco Gemeinschaften in Sierra Leone und dem ebenfalls schwer von Ebola heimgesuchten Liberia nun ein neues Ernährungsprogramm ins Leben gerufen: 375 Volksschulkinder aus extrem benachteiligten Familien, Ebola- und Aids-Waisenkinder sowie 125 Straßenkinder sollen ein Jahr lang mit regelmäßigen Mahlzeiten versorgt werden. „Mit leerem Magen kann man nicht lernen! Doch mit dem Ernährungsprogramm erhöht sich die Chance signifikant, dass diese Kinder, die schon so viel durchgemacht haben, weiterhin  zur Schule kommen und später eine Ausbildung machen können“, ist Reinhard Heiserer zuversichtlich. „Gleichzeitig gehen Konzentrationsstörungen und mit Unterernährung verbundene Krankheiten wie Anämie zurück.“

     

    Bitte helfen Sie uns helfen, damit Kinder in Sierra Leone und Libera genug zu essen haben und weiterhin zur Schule gehen können!

    Jugend Eine Welt Spendenkonto:
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    IBAN: AT66 3600 0000 0002 4000
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