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Das von Jugend Eine Welt ermöglichte neue Gebäude soll gleich zweifach helfen  – als Schule für benachteiligte Kinder und als Katastrophenschutzzentrum  © Jugend Eine Welt / Cécile Roch-Penet
Christina Schatzl-Gruber und Don Bosco Schwester Sarah Garcia, FMA-Provinzialin der Philippinen, bei der Eröffnung des neuen Katastrophenschutzzentrums. © Jugend Eine Welt / Cécile Roch-Penet
Das von Jugend Eine Welt ermöglichte neue Gebäude soll gleich zweifach helfen  – als Schule für benachteiligte Kinder und als Katastrophenschutzzentrum  © Jugend Eine Welt / Cécile Roch-Penet
Christina Schatzl-Gruber und Don Bosco Schwester Sarah Garcia, FMA-Provinzialin der Philippinen, bei der Eröffnung des neuen Katastrophenschutzzentrums. © Jugend Eine Welt / Cécile Roch-Penet

Junge Oberösterreicherin eröffnet neues Katastrophenschutzzentrum auf den Philippinen

    Das von Jugend Eine Welt ermöglichte neue Gebäude soll gleich zweifach helfen  – als Schule für 500 benachteiligte und von Menschenhandel bedrohte Kinder und als Katastrophenschutzzentrum

    (13. Mai 2015) Feierlich eröffnet wurde am 13. Mai ein neues, von der österreichischen Hilfsorganisation Jugend Eine Welt ermöglichtes Katastrophenschutzzentrum auf der philippinischen Insel Cebu. Eine der Festrednerinnen: Christina Schatzl-Gruber aus Neuhofen/Krems. Die 31-jährige Oberösterreicherin, die u.a. an der FH Wiener Neustadt Projektmanagement studiert hat, ist allerdings nicht zum Feiern auf den Philippinen - sie unterstützt die Don Bosco Schwestern von Jänner bis Juli 2015 ehrenamtlich bei der Betreuung benachteiligter Kinder. Der Auslandseinsatz wurde über „Eine Welt Arbeit“ organisiert, das Volontariatsprogramm für qualifizierte Erwachsene von Jugend Eine Welt.

    Schule und Katastrophenschutzzentrum zugleich

    Während des verheerenden Taifuns „Haiyan“, der im November 2013 die Philippinen verwüstete, suchten zahlreiche Menschen bei den Don Bosco Schwestern Schutz, die nahe der Handelsstadt Cebu City Schulen für benachteiligte Kinder und Jugendliche betreiben. Um in Zukunft für Naturkatastrophen besser gerüstet zu sein, wurde nun ein neues Evakuierungszentrum errichtet, das im Krisenfall rund 1.000 Menschen Schutz bieten kann. Die Räume des dreistöckigen Hauses sind so konzipiert, dass sie rasch in Schutzräume bzw. Notquartiere umgewandelt werden können. In ruhigen Zeiten dient das eindrucksvolle Gebäude als Schule für 500 Kinder aus einkommensschwachen Familien.

    Menschenhandel und Kinderprostitution

    Cebu City gilt als Drehscheibe für Menschenhandel und Kinderprostitution. Die Gemeinde Minglanilla, wo das Katastrophenschutzzentrum errichtet wurde, liegt nur 15 km von der Handelsstadt entfernt. Hier stranden viele arme Zuwanderer-Familien, die auf Arbeit in der Stadt hoffen – oftmals vergeblich. Die hohe Arbeitslosigkeit bringt Kinder und Jugendliche in große Gefahr, Opfer von sexueller Ausbeutung zu werden oder auf der Straße zu landen. Besonders gefährdet sind Mädchen  und junge Frauen. Die gute Ausbildung in der neuen Don Bosco Schule soll sie vor Missbrauch schützen und ihnen eine bessere Zukunft ermöglichen.

    Bildung überwindet Armut!

    Jugend Eine Welt fördert auf den Philippinen mehrere Don Bosco Hilfsprojekte für benachteiligte Kinder, Straßenkinder und Mädchen, die Opfer von sexueller Gewalt wurden. Bitte helfen Sie uns helfen:

    Jugend Eine Welt-Spendenkonto
    Raiffeisen Landesbank Tirol
    SWIFT/BIC-Code: RZTIAT22
    IBAN Nr.: AT66 3600 0000 0002 4000
    oder online spenden

    Tipp:

    Christina Schatzl-Gruber steht gern vor Ort auf den Philippinen für Interviews zur Verfügung!

    Weitere Informationen über "Eine Welt Arbeit" finden Sie auf www.eineweltarbeit.at


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