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    Jugend Eine Welt bei der Protestkundgebung "Minderjährige Flüchtlinge sind keine halben Kinder"
Zahlreiche Menschen zeigten sich solidarisch mit minderjährigen Flüchtlingen.
    Jugend Eine Welt bei der Protestkundgebung "Minderjährige Flüchtlinge sind keine halben Kinder"
Zahlreiche Menschen zeigten sich solidarisch mit minderjährigen Flüchtlingen.

    Minderjährige Flüchtlinge sind keine halben Kinder!

      Jugend Eine Welt bei Protestkundgebung vor Innenministerium

      (15. Juni 2015) Jugend Eine Welt sowie das von Jugend Eine Welt mitgetragene Don Bosco Flüchtlingswerk protestieren gemeinsam mit zahlreichen weiteren Organisationen am Montag, dem 15. Juni vor dem Innenministerium gegen die derzeitige Behandlung von minderjährigen Flüchtlingen in Österreich. Mit halben Pappfiguren macht das Bündnis „Alle Kinder haben Rechte“ darauf aufmerksam, dass minderjährige Flüchtlinge von der österreichischen Politik momentan als Menschen mit halben Rechten behandelt werden. Für ihre Betreuung wird nur die Hälfte des Tagessatzes zur Verfügung gestellt wie für österreichischen Kinder, die im Rahmen der Kinder- und Jugendwohlfahrt versorgt werden.

      Reinhard Heiserer von Jugend Eine Welt: „Wie jugendliche Flüchtlinge momentan in Österreich behandelt werden, dass viele von ihnen noch nicht einmal ein Bett zum Schlafen haben, ist himmelschreiendes Unrecht und zutiefst unmenschlich. Viele dieser Kinder und Jugendlichen sind schwer traumatisiert, manche haben ihre Eltern sterben sehen. Sie brauchen dringend gute Betreuung und Unterbringung, einen geregelten Alltag und psychosoziale Unterstützung.“

      Weit über 1.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) befinden sich momentan unzureichend betreut in Massenlagern der Bundesbetreuung. „Für diese jungen Menschen fühlt sich niemand zuständig“, so Eva Kern, Geschäftsführerin des Don Bosco Flüchtlingswerkes, einer Initiative der Salesianer Don Boscos, der Don Bosco Schwestern  und von Jugend Eine Welt. „Wichtig wäre eine Klärung der Obsorge und dass das Kindeswohl immer im Vordergrund steht. Die jungen Flüchtlinge müssen ihrem Alter entsprechend betreut und in adäquaten Einrichtungen untergebracht werden. Minderjährige auf der Flucht sind vorrangig Kinder und erst in zweiter Linie Flüchtlinge!“

      Schnelles Handeln notwendig

      Das Bündnis „Alle Kinder haben Rechte“ fordert:

      • Sofortmaßnahmen zur Behebung der Missstände in den Massenquartieren
      • Kinder- und Jugendhilfe muss Verantwortung übernehmen
      • Erhöhung der Tagsätze für UMF auf das Niveau der Kinder- und Jugendhilfe
      • Altersgutachten nur bei ausreichendem Verdacht der Volljährigkeit
      • Zügige Abwicklung von Asylverfahren
      • Gleiche Rechte für alle Kinder, keine Diskriminierung

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