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Reinhard Heiserer von Jugend Eine Welt bei der Podiumsdiskussion de 3. Europatag.
Dr. Erhard Busek beim Europatag 2015.
Jugendliche beim 3. Europatag der Wirtschaftskammer Österreich.
Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich, bei der Eröffnungsrede zum 3. Europatag.
Reinhard Heiserer von Jugend Eine Welt bei der Podiumsdiskussion de 3. Europatag.
Dr. Erhard Busek beim Europatag 2015.
Jugendliche beim 3. Europatag der Wirtschaftskammer Österreich.
Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich, bei der Eröffnungsrede zum 3. Europatag.
Reinhard Heiserer von Jugend Eine Welt bei der Podiumsdiskussion de 3. Europatag.
Dr. Erhard Busek beim Europatag 2015.
Jugendliche beim 3. Europatag der Wirtschaftskammer Österreich.
Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich, bei der Eröffnungsrede zum 3. Europatag.
Reinhard Heiserer von Jugend Eine Welt bei der Podiumsdiskussion de 3. Europatag.
Dr. Erhard Busek beim Europatag 2015.
Jugendliche beim 3. Europatag der Wirtschaftskammer Österreich.
Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich, bei der Eröffnungsrede zum 3. Europatag.

Jugend Eine Welt beim Europatag der Jugend

    Rund 1.000 Jugendliche waren am 3. Europatag der Jugend Gast bei der Wirtschaftskammer Österreich. Auch Jugend Eine Welt war durch Vorsitzenden Reinhard Heiserer am Podium sowie einen Infotisch vertreten.

    (18. Juni 2015) Die Veranstaltung, die u.a. in Kooperation mit dem Außenministerium, der Europäischen Kommission sowie den 27 Botschaften in Österreich durchgeführt wurde, beleuchtete die Bedeutung der Europäischen Union anlässlich der 20. jährigen Mitgliedschaft Österreichs. „Als ich in Ihrem Alter war, waren offene Grenzen und eine einheitliche Währung eigentlich eine Utopie“, wandte sich WKO-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser in ihrer Eröffnungsrede an die Jugendlichen. „Versuchen wir zu begreifen, welche Chancen wir in der EU haben!“  Prominente Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, darunter der ehemalige Vizekanzler Dr. Erhard Busek sowie Familien- und Jugendministerin Sophie Karmasin und Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb, thematisierten europäische Herausforderungen und für Jugendliche besonders relevante EU-Aspekte wie das erfolgreiche Erasmus+ Programm und Berufschancen im europäischen Kontext. Sie hoben aber auch die Verantwortung der jungen Generation für das Europa von morgen hervor.

    Die Rolle Europas in der Welt

    Immer wieder wurden die Jugendlichen aufgefordert, über Voting-Geräte Fragen zu beantworten. EZA – Entwicklungszusammenarbeit – war den meisten scheinbar unbekannt: Sie vermuteten hinter dieser Abkürzung ein „Energie- und Entwicklungszentrum Austria“. In Vertretung von Bundesminister Sebastian Kurz erläuterte Anton Mair, der für EZA zuständige stv. Sektionschef des Außenministeriums, die Bedeutung der Entwicklungshilfe der EU: Aus ihr komme die Hälfte der weltweiten Entwicklungsgelder, jährlich rund 51 Milliarden US Dollar. Damit würden Städte mit Wasser versorgt, Straßen gebaut oder auch wichtige Energieprojekte umgesetzt. Wobei europäische Unternehmen, die mit dem Modell der ökosozialen Marktwirtschaft aufgewachsen seien, im Durchschnitt mehr internationale Verantwortung an den Tag legen würden als andere Firmen.

    „Es ist unsere moralische Verpflichtung zu helfen“, betonte Reinhard Heiserer von Jugend Eine Welt. „International, aber auch hier. Jeder Einzelne ist aufgerufen beispielsweise den Fairen Handel zu unterstützen. Schauen wir uns an, was in den Produkten, die wir kaufen drin ist und woher sie stammen. So kommen zahlreiche Grabsteine keineswegs aus Österreich, obwohl wir ein Stein-reiches Land sind, sondern aus Indien, wo sie unter menschenverachtenden Arbeitsbedingungen hergestellt werden, oft mit Kinderarbeit.  Aber auch ein Auslandseinsatz ist eine gute Möglichkeit, zu lernen und gemeinsam etwas zu bewegen. Ich möchte euch motivieren, euch mit solchen Themen auseinanderzusetzen!“ Heiserer erläuterte zudem wichtige Aspekte der Don Bosco Pädagogik, in der junge lernende Menschen auf Augenhöhe gleichwertig wahrgenommen, respektiert und geschätzt werden und individuelle Talente erkannt und gefördert werden. „Junge Menschen müssen ganzheitlich begleitet werden. Wir brauchen keine Fachtrottel, sondern Persönlichkeiten die sich in der Gesellschaft zurechtfinden, auf sich und den Nächsten schauen und das ganzheitliche Bild unserer Gesellschaft nicht aus den Augen verlieren. Denn wenn es dir selber gut geht, heißt das nicht, dass es den anderen weit weg gut geht. Und auch technischen Fertigkeiten können sich erst dann richtig entfalten, wenn der Mensch respektiert und in seiner Entwicklung begleitet wird. Darum ist Wertevermittlung in der Bildung so wichtig.“


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