Spendenbutton
Massimiliano Schilirò vor dem Casa Don Bosco.
Die Casa Don Bosco
Massimiliano Schilirò vor dem Österreichpavillon.
Massimiliano Schilirò vor dem Casa Don Bosco.
Die Casa Don Bosco
Massimiliano Schilirò vor dem Österreichpavillon.
Massimiliano Schilirò vor dem Casa Don Bosco.
Die Casa Don Bosco
Massimiliano Schilirò vor dem Österreichpavillon.

Don Bosco bei der EXPO 2015 in Mailand

    (30. Juni 2015) Massimiliano Schilirò, ehemaliger Mitarbeiter von Jugend Eine Welt, arbeitet in der „Casa Don Bosco“, dem Haus der Don Bosco Familie bei der EXPO 2015 in Mailand, mit. Hier sein Bericht über seine Eindrücke und Erlebnisse:

    „Don Bosco und Österreich: auch bei der EXPO in Mailand ganz nah!“

    Den ganzen Tag sehe ich die lange Menschenschlange, die darauf wartet den Wald im Österreichhaus zu besuchen. Diese Szene beobachte ich von einem Haus, das auch das Wort „Wald" trägt - die Casa Don Bosco, dem Haus der Don Bosco Familie bei der EXPO 2015 in Mailand (Bosco bedeutet auf Italienisch Wald). Keine 20 Meter davon entfernt liegt der österreichische Pavillon, der unter dem Motto „Breathe Austria“ steht. Um das Leitthema des österreichischen Pavillons zu veranschaulichen, wurde ein echter Wald mit hunderten Bäumen, Moos uvm. gepflanzt, der pro Stunde Sauerstoff für 1.800 Menschen produziert.

    Auf der anderen Seite des Decumano, so heißt die Hauptstraße der EXPO, arbeite ich. Ich freue mich über jeden Besucher, der auch unseren „Wald“ besucht. „Das hier ist der einzige Pavillon mit den Namen eines Menschen“, beginne ich oft das Gespräch. Denn es ist etwas ganz besonderes, dass ein Heiliger hier vertreten ist, wo sich sonst Staaten, internationale Firmen und Organisationen wie die EU und die NATO präsentieren.

    In meiner Rolle als Steward beim Don Bosco Haus habe ich die Aufgabe, den Gästen das Leben und das Werk Don Boscos in diesem speziellen Jubiläumsjahr (1815-2015) vorzustellen. Oft kennen die Besucherinnen und Besucher Don Bosco schon "persönlich" und teilen gerne ihre Erfahrungen mit mir - die Erinnerungen aus der Schulzeit oder aus dem Oratorium und das Wissen und die Werte, die sie dort gelernt haben. Manche Besucher aus fernen Ländern kennen Don Bosco nicht. Ihnen stelle ich dann nicht nur die historische Figur Don Boscos vor, sondern auch das heutige Werk seiner großen Familie. Sie sind dann erstaunt, wenn sie erfahren, dass es auch bei ihnen das eine oder andere Don Bosco Werk gibt. Ich versuche auch den Besucherinnen und Besuchern die Werte Don Boscos zu vermitteln. Denn um „ehrenwerte Bürger und gute Christen" im Sinne Don Boscos zu werden, ist es notwendig nicht nur auf Dinge wie Ernährung und Kleidung zu achten, sondern genau so wichtig den Geist zu ernähren - durch Erziehung, Bildung und Religion.

    Ich hoffe, dass ich durch meine Arbeit in den nächsten sechs Monaten viele Besucherinnen und  Besucher mit Don Boscos Botschaft anstecken kann und sie sich für das Werk Don Boscos begeistern. Ich freue mich auf viele Besucherinnen und Besucher.

    Zur Casa Don Bosco

    Errichtet wurde die Casa Don Bosco mit der Unterstützung von Mitgliedern der salesianischen Familie aus der Lombardei. Nach dem Ende der EXPO 2015 am 31. Oktober wird das Haus abmontiert und in der Ukraine in einem Don Bosco Projekt für Kinder aus ärmsten Verhältnissen wieder aufgebaut.

    Mehr Informationen: http://www.expodonbosco2015.org


    drucken  DRUCKEN     versenden  SEITE ALS MAIL VERSENDEN     spenden  JETZT SPENDEN