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Bericht auf Ö1 über das Projekt "GOLASO - Fußball für Straßenkinder"


Sieben Tagen zum Nachhören

    DVD-Tipp: Kinder der Straße


    Dokumentarfilm über das Leben von Straßenkindern in Ecuador und das Projekt GolA.S.O. Jetzt bestellen

      - Kleiner Junge, der am Projekt „Golaso - Fußball für Straßenkinder" teilnimmt.
Der Koordinator des Hilfsprojektes "Kinder der Straße", Salesianerbruder Robert García.
Bildung überwindet Armut! Über VOLONTARIAT bewegt sind regelmäßig österreichische VolontärInnen in Don Bosco Hilfsprojekte in Ecuador im Einsatz. Hier Carina Hofer mit Schützlingen.
      - Kleiner Junge, der am Projekt „Golaso - Fußball für Straßenkinder" teilnimmt.
Der Koordinator des Hilfsprojektes "Kinder der Straße", Salesianerbruder Robert García.
Bildung überwindet Armut! Über VOLONTARIAT bewegt sind regelmäßig österreichische VolontärInnen in Don Bosco Hilfsprojekte in Ecuador im Einsatz. Hier Carina Hofer mit Schützlingen.
      - Kleiner Junge, der am Projekt „Golaso - Fußball für Straßenkinder" teilnimmt.
Der Koordinator des Hilfsprojektes "Kinder der Straße", Salesianerbruder Robert García.
Bildung überwindet Armut! Über VOLONTARIAT bewegt sind regelmäßig österreichische VolontärInnen in Don Bosco Hilfsprojekte in Ecuador im Einsatz. Hier Carina Hofer mit Schützlingen.

      Ecuador: Papst Franziskus bedeutet Hoffnung für die Kinder der Straße

        Bildung wichtiges Thema beim kommenden Papst-Besuch / Salesianerbruder Robert García: „Die Gesellschaft muss sich intensiver um die Familien kümmern“ / Jugend Eine Welt fördert Hilfsprojekt "Chicos de la Calle"

        (3. Juli 2015) Bildung wird ein wichtiges Thema sein, wenn der Papst in den kommenden Tagen Ecuador besucht. So wird er am 7. Juli in der Päpstlichen Katholischen Universität in Quito BildungsexpertInnen treffen und mit ihnen aktuelle Herausforderungen besprechen. Zu den wichtigsten Bildungsträgern in  Ecuador zählen die Salesianer Don Boscos, die an mehreren Standorten, darunter in Quito und Guayaquil, eine große eigene Universität unterhalten. Die „Universidad Politécnica Salsesiana“ (UPS) wird derzeit von mehr als 22.000 jungen Menschen besucht. Sie gibt insbesondere benachteiligten Jugendlichen bzw. Angehörigen der Mittelschicht eine Chance auf höhere Ausbildung. Um noch mehr Jugendlichen einen Studienplatz zu ermöglichen, hat die österreichische Hilfsorganisation Jugend Eine Welt am 29. Juni eine neue „Don Bosco Bildungsanleihe“ aufgelegt, mit der der Ausbau der UPS finanziert werden soll.

        Zehntausende Straßenkinder in den Großstädten Ecuadors

        Wenn der Papst am 6. Juli in Guayaquil mit rund einer Million Gläubigen die Heilige Messe feiert, werden ihm nicht nur die hoffnungsvollen Augen zahlreicher junger Menschen folgen, sondern auch die vieler Straßenkinder – hat er doch bei seinem Besuch auf den Philippinen Anfang des Jahres ihr schweres Schicksal öffentlich angesprochen.

        In den Großstädten Ecuadors leben Tausende Kinder auf der Straße: Sie putzen Autofenster oder Schuhe, verkaufen Zeitungen, jonglieren an Straßenkreuzungen, betteln oder lungern einfach nur herum. Mit Unterstützung von Jugend Eine Welt führen die Salesianer Don Boscos in fünf Großstädten – Ambato, San Lorenzo, Esmeraldaas, Santo Domingo und Quito – das Projekt „Chicos de la Calle“ (Kinder der Straße) durch, das bereits mehr als 2.300 Kinder von der Straße wegholen konnte. Derzeit werden rund 5.000 Kinder und Jugendliche betreut.

        Salesianerbruder Robert García, Koordinator von „Chicos de la Calle“,  berichtete bei einem Wienbesuch von den Gründen, die Kinder in Ecuador auf die Straße treiben und wie es den Salesianern Don Boscos gelingt, sie wieder in die Gesellschaft zu integrieren. So wird aufsuchende "Streetwork" mit einem breiten Angebot von Freizeitaktivitäten wie Fußball, Straßenzirkus oder Tanzen verbunden. Das modulare, flexible Don Bosco-Schulsystem erleichtert auch SchulabbrecherInnen den Wiedereinstieg. Und wer bereit ist, sich auf eine Berufsausbildung einzulassen, wird bis zum ersten Job und darüber hinaus liebevoll begleitet.

        Die meisten Straßenkinder kommen aus zerbrochenen Familien

        Große Hoffnung setzt Bruder Robert auf Papst Franziskus und die Familiensynode der katholischen Kirche: "Der Hauptgrund, warum in Ecuador so viele Kinder auf der Straße sind, ist das Zerbrechen der Familien bzw. die ausufernde Gewalt in vielen von ihnen. Kirche und Gesellschaft müssten sich viel intensiver um die Familien kümmern", ist der engagierte Salesianerbruder überzeugt. "Niemand macht ein Studium, um Vater oder Mutter zu sein. Doch eine gute Vorbereitung auf das Elternsein ist wichtig, damit die Familie Erfolg hat. Menschliche Bildung, christliche Bildung, die Verankerung von Werten, damit es nicht zu Untreue, Aggression und Gewalt in der Familie kommt. Darum arbeiten wir regelmäßig mit den Familien von Kindern, die viel Zeit auf der Straße verbringen und laden sie zum Gespräch ein. Manchmal geben wir auch Kleinkredite an Familien, die sonst von niemandem Geld bekommen können, damit sie wirtschaftlich vorankommen. Wir sind überzeugt: Wenn die Eltern bessere Einkünfte haben, sind viele Kinder nicht mehr auf der Straße. Und jedes Kind in unseren Projekten muss zur Schule gehen, denn als Salesianer sind wir überzeugt: Bildung ist der einzige Weg aus der Armut. Wir müssen den jungen Menschen unser Bestes geben, damit sie die Armut überwinden. Auf der ganzen Welt. Und wir wollen arm für die Armen sein – so wie das Don Bosco wollte, dessen 200. Geburtstag wir im August feiern.“

        „Wie ein Hauch des Heiligen Geistes“

        Auf den Besuch von Papst Franziskus freuen sich alle, die am Don Bosco Projekt „Kinder der Straße“ beteiligt sind, schon seit Monaten: „Er ist Lateinamerikaner, er ist einer von uns!“ so Bruder Robert. „Wir beobachten, dass viele Menschen wieder in die Kirche zurückkommen, die schon weit weg waren, seit er Papst ist. Es geht nicht so sehr darum, dass er viel Neues bringt oder sagt, sondern darum wie er es sagt und um sein eigenes Zeugnis. Papst Franziskus ist ein guter Hirte und wir sind glücklich, dass er zu uns kommt. Das ist wie ein Hauch des Heiligen Geistes.“

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        BIC/SWIFT: RZTIAT22

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        Hier finden Sie Informationen über die neue Don Bosco Bildungsanleihe bzw. mehrere von Jugend Eine Welt geförderten Don Bosco Hilfsprojekte in Ecuador:


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