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Myanmar - Nothilfe für Hochwasseropfer

    (06.08.2015) Er wird jedes Jahr freudig erwartet. Doch er bringt auch Unglück: der Monsun. In weiten Teilen Asiens brachte jetzt der ersehnte, jedoch ungewöhnlich starke  Regen ein zu viel an Wasser. Überschwemmungen, Sturzfluten, Erdrutsche sind die dramatischen Folgen. In den hauptbetroffenen Ländern Myanmar, Indien, Vietnam und Pakistan gibt es bereits hunderte Todesopfer. Rasche Hilfe für die Menschen in den betroffenen Gebieten ist dringend notwendig.

    „Das Ausmaß der Katastrophe ist massiv, in chronisch armen Gebieten haben die Menschen alles verloren und sind zu Flüchtlingen geworden“,  berichtet Kardinal Charles Bo, Vorsitzender der Bischofskonferenz in Myanmar und langjähriger Partner der österreichischen Hilfsorganisation Jugend Eine Welt vor Ort. Seit Ende Juli sorgt der tropische Wirbelsturm Komen für wolkenbruchartige Regenfälle in Myanmar. 12 der 14 Staaten und Regionen des bitterarmen Myanmars sind nach Angaben der Behörden von der Hochwasserkatastrophe betroffen. Mehr als 215.000 Menschen sind allein in Myanmar auf humanitäre Hilfe angewiesen.

    Die Bischöfe von Myanmar haben deshalb um internationale Hilfe für die Opfer gebeten. „Lebensmittel, Medikamente, Zelte gehören zu den dringend benötigten Dingen“, sagt Kardinal Bo. Jugend Eine Welt ist derzeit damit beschäftigt, erste Hilfsmaßnahmen vorzubereiten.


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