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In den Don Bosco Projekten erhalten junge Menschen eine umfassende Ausbildung.

Jugend Eine Welt gratuliert Malala Yousafzai und Kailash Satyarthi zum Friedensnobelpreis

    Welt-Mädchentag am 11.Oktober: Gewalt gegen Schulkinder beenden!

    (10. Oktober 2014) „Dass zwei Kinderrechtsaktivisten - Malala Yousafzai  und Kailash Satyarthi -  den Friedensnobelpreis erhalten haben, ist ein Hoffnungszeichen für alle Kinder weltweit, die unter Gewalt und Diskriminierung leiden und denen ihre Rechte vorenthalten werden!“, freut sich Reinhard Heiserer, Vorsitzender von Hilfsorganisation Jugend Eine Welt und gratuliert beiden herzlich zur Auszeichnung.

    Anlässlich des morgigen Weltmädchentages weist Jugend Eine Welt darauf hin, dass geschätzte 246 Millionen Kinder jährlich im Zusammenhang mit dem Schulbesuch Gewalt erleiden. Insbesondere Mädchen und Angehörige von benachteiligten Gruppen werden häufig zur Zielscheibe von Übergriffen. Doch die Gewalt geht nicht nur von extrem-fundamentalistischen Kräften wie den Taliban aus, die Mädchen grundsätzlich den Schulbesuch verbieten wollen wie im Fall von Malala. Viele Mädchen werden regelmäßig auf dem Schulweg Opfer von Nachstellungen, Beleidigungen und Gewalt, die ihre Eltern häufig davon abhalten, sie weiterhin zur Schule zu schicken. Und auch die Schule selbst ist oft kein sicherer Ort - in vielen Ländern sind Körperstrafen durch LehrerInnen noch immer an der Tagesordnung.  Psychoterror und sexuelle Übergriffe bis hin zu Vergewaltigungen kommen immer wieder vor – ganz abgesehen davon, dass der Unterricht viel zu wenig genutzt wird, um Gleichberechtigung zu fördern und  schädliche traditionelle Praktiken wie Kinderheirat zu bekämpfen.

    Kinderrechte umsetzen – weltweit!

    „Der Friedensnobelpreis an Malala Yousafzai und Kailash Satyarthi ist ein Signal dafür, dass die Weltgemeinschaft Gewalt und Unrecht an Kindern nicht mehr hinnehmen will. Er ist ein Auftrag an alle Regierungen!“ so Reinhard Heiserer.  So sollten im Zusammenhang mit den neuen „Weltzielen“, die 2015 die Millenniumsentwicklungsziele ablösen sollen, weltweite Standards und Aktionspläne entwickelt werden, um allen Kindern – über das Volksschulalter hinaus – den Schulbesuch zu ermöglichen und qualitativen Unterricht zu gewährleisten sowie „Null-Toleranz für Gewalt im Schulbereich“ durchzusetzen.

    Don Bosco Pädagogik: Kinder brauchen umfassende Förderung

    Der italienische Priester Johannes Bosco setzte schon im 19. Jahrhundert in der von ihm entwickelten Pädagogik auf Liebe, Güte und Respekt im Kontakt mit Kindern und Jugendlichen und förderte einen ganzheitlichen Ansatz, der auch  Spiel und Spaß umfasst. Im Geiste des großen Jugendheiligen betreuen die Salesianer Don Boscos und Don Bosco Schwestern heute in mehr als 130 Ländern  Einrichtungen und Programme zur Erziehung und Ausbildung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen.

    In Indien erreichen die Don Bosco Gemeinschaften Millionen Kinder in 72 Städten. Sie betreiben u.a. rund 100 Notschlafstellen, 117 Kinderheime, 233 Straßen-Bildungszentren, 63 Ausbildungszentren, 29 politische Gremien, 35 Kindersuch-Einheiten und zahlreiche Kinder-Telefon-Hotlines.
    Siehe: http://www.slumdogs.org/


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