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Die neue Schule von Budakova, die Ende Oktober 2014 feierlich eröffnet wurde.
Die neue Schule von Budakova, die Ende Oktober 2014 feierlich eröffnet wurde.

„Schwung macht jung!“ Dank Schwester Johanna sind 250 Kinder im Kosovo in neuem Schulhaus sicher

    Internorm spendete 250 Fenster für Neubau der Dorfschule in Budakova

    (3. November 2014) „Schwung macht jung!“ ist Schwester Johanna Schwab überzeugt. Unermüdlich ist die gebürtige Tirolerin, die heuer 80 Jahre alt wurde, für benachteiligte Kinder und Jugendliche im Kosovo im Einsatz. Dabei wird sie seit vielen Jahren von der österreichischen Hilfsorganisation Jugend Eine Welt sowie vom österreichischen Bundesheer („CIMIC“) unterstützt.

    Ende Oktober konnte ein weiteres Hilfsprojekt erfolgreich abgeschlossen werden – der Neubau der Dorfschule von Budakova im Bezirk Suva Reka. „Die Fenster der alten Schule hatten Risse und die Wände Sprünge. Die Eltern hatten Angst, ihre Kinder in dieses Gebäude zu schicken“, erinnert sich Schwester Johanna und betont, dass der Kosovo ein aufstrebendes Land sei. „Die Kinder lernen gern und nehmen bis zu 12 Kilometer lange Schulwege in Kauf.“ Investitionen ins Bildungssystem sind im bitterarmen Kosovo allerdings dringend nötig - mehr als 60 Prozent der Bevölkerung sind unter 20 Jahre alt, die Arbeitslosigkeit liegt bei rund 40 Prozent. Ohne gute Bildung bzw. Ausbildung haben Jugendliche keine Chance auf eine Arbeitsstelle.

    Großartige Teamarbeit

    Die neue Schule von Budakova bietet nun zeitgemäß ausgestattete Klassenräume für 250 SchülerInnen im Alter von 5 – 15 Jahren. „Beachtlich, dass die Bauherren alle aus dem Dorf stammten!“, so Schwester Johanna. Über 4.000 Eisenbögen für das Fundament – so genannte „U-Hackeln“- seien von den Dorfbewohnern mit Hand gebogen und geschnitten worden. „Das muss ihnen einmal jemand nachmachen!“ Um die Heizungs-, Elektro- und Sanitärinstallationen kümmerten sich SchülerInnen der HTL in Suva Reka, die von 3.000 SchülerInnen (davon 32% Mädchen) besucht wird, im Rahmen ihres Praxis-Unterrichtes.

    Internorm spendete 250 Fenster, mehr als für die Schule in Budakova benötigt wurden. Doch auch für die restlichen Fenster hat Schwester Johanna bereits Verwendung gefunden: Die Schule des Dorfes Vraniq, die von mehr als 600 Kindern besucht wird, benötigt dringend einen Zubau. „Die Schule ist viel zu klein, derzeit muss in drei Schichten unterrichtet werden. Das bedeutet, dass viele Kinder am Abend im Finstern nach Hause gehen müssen und in großer Gefahr sind, von wilden Hunden angegriffen zu werden. Auch neue Toiletten möchten wir bauen – derzeit liegen sie außerhalb der Schule und die Kinder müssen im Winter durch den Schnee gehen. Mit dem Zubau können wir das hoffentlich bald ändern!“, so die engagierte Ordensfrau.

    Gemeinsam mit Jugend Eine Welt möchte sich Schwester Johanna bei allen SpenderInnen und FörderInnen herzlich bedanken, die den Neubau der Schule in Budakova ermöglicht haben und sie einladen, ihre Hilfsprojekte für benachteiligte Kinder im Kosovo auch weiterhin zu unterstützen.

    Bitte helfen Sie uns helfen

    Spendenkonto Jugend Eine Welt,
    Stichwort „Schule Kosovo“
    Raiffeisen Landesbank Tirol
    IBAN: AT66 3600 0000 0002 4000,
    BIC/SWIFT: RZTIAT22

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