Spendenbutton
In Workshops lernen indische Schulmädchen, wie sie sich besser vor Gewalt schützen können.

Tag gegen Gewalt an Frauen: Jugend Eine Welt fordert mehr Gewaltprävention im Schulbereich

    An indischen Schulen startete Kampagne gegen sexuellen Missbrauch und Kinderhandel

    (24. November 2014) Anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen am 25. November fordert die Hilfsorganisation Jugend Eine Welt die verstärkte Verankerung von Lerninhalten, die Gewalt an Frauen und Mädchen verhindern wie beispielsweise „Gewaltfreie Kommunikation“ (GFK)  in allen Lehrplänen – in Österreich und weltweit. Reinhard Heiserer, Vorsitzender von Jugend Eine Welt: „Es ist sehr zu begrüßen, dass der neue österreichische Aktionsplan zum Schutz von Frauen vor Gewalt, der im Sommer beschlossen wurde, Projekte zur Bewusstseinsbildung und Prävention an Schulen vorsieht. Wir hoffen, dass dafür hinreichend Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden und dass sich die Österreichische Regierung auch auf internationaler Ebene für mehr Gewaltprävention im schulischen Bereich einsetzt.“  So sollten Jugendliche besser über ihre Rechte und bestehende Schutzmechanismen aufgeklärt werden und die Möglichkeit erhalten, in geschütztem Rahmen über schädliche Praktiken zu diskutieren, die in vielen Gesellschaften Tradition sind, wie beispielsweise Frauenbeschneidung oder die Verheiratung von Minderjährigen.

    Neue Kampagne gegen sexuellen Missbrauch und Mädchenhandel in Indien

    Ein Fünftel aller Kinder weltweit – rund 430 Millionen -  leben in Indien. Schockierende 53 Prozent von ihnen werden Opfer von sexueller Gewalt in der ein oder anderen Form. Bei den TäterInnen handelt es sich in den meisten Fällen um Personen aus dem persönlichen Umfeld. Die von den Salesianern Don Boscos initiierte Kampagne „Surakshita“, die am 13. November gestartet wurde, will in Schulen über die Gefahren von sexuellem Missbrauch und Mädchenhandel aufklären: In 500 zweistündigen interaktiven Workshops erhalten insbesondere Mädchen in den Bundesstaaten Andhra Pradesh und Telengana Informationen, die ihnen helfen, sich vor Gewalt zu schützen. Doch auch in anderen Landesteilen machten Don Bosco Einrichtungen und ihre SchülerInnen in den letzten Tagen eindrucksvoll gegen Gewalt mobil: So in der südindischen Stadt Coimbatore im Bundesstaat Tamil Nadu, wo Kinder und Jugendliche mit Straßentheater an 33 öffentlichen Plätzen, darunter den größten Busstationen, eine Woche lang gegen Gewalt an Kindern protestierten. Zudem fanden an 61 Schulen Zeichen- und Aufsatzwettbewerbe statt.
    Jugend Eine Welt unterstützt in Indien zahlreiche Projekte der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern, die Hunderttausenden benachteiligten Kinder durch Ausbildung eine neue Lebensperspektive geben. Kinder, die Opfer von Gewalt wurden, erhalten in Don Bosco Einrichtungen sorgfältige professionelle Begleitung und oftmals ein neues Zuhause – nicht nur in Indien, sondern z.B. auch auf den Philippinen, in Benin oder im krisengeschüttelten Sierra Leone, wo Jugend Eine Welt seit Jahren ein Don Bosco Mädchenschutzzentrum mitfinanziert.

    Bitte helfen Sie uns helfen:

    Spendenkonto Jugend Eine Welt
    Raiffeisen Landesbank Tirol
    IBAN: AT66 3600 0000 0002 4000,
    BIC/SWIFT: RZTIAT22

    Online spenden

     


    drucken  DRUCKEN     versenden  SEITE ALS MAIL VERSENDEN     spenden  JETZT SPENDEN