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Grabkerzen für die Entwicklungshilfe am Ballhausplatz

    (12. Mai 2014) Auch Jugend Eine Welt schloss sich am Montag, dem 12. Mai den Trauer-RednerInnen der NGO-Kampagne „Mir wurscht?“ an, die am Wiener Ballhausplatz mit einer 100-stündigen Mahnwache und Grabkerzen gegen die angekündigten drastischen Kürzungen der Entwicklungshilfe protestierten. „Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass die Bundesregierung aus ihrem jahrelangen Dauerschlaf in punkto Entwicklungshilfe und internationale Verantwortung aufwacht und zu ihrem im Regierungsprogramm gegebenen Wort steht “, so Jugend Eine Welt Vorsitzender Reinhard Heiserer.

    Widersprechend dem Regierungsprogramm, das einen Stufenplan zur Erhöhung der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit und eine Aufstockung des Auslandskatastrophenfonds vorsieht, will die Bundesregierung 2015 die bilaterale Entwicklungshilfe um 17 Millionen – d.h. fast ein Viertel – kürzen. Die 45 in der Kampagne „Mir wurscht?“ mitwirkenden Organisationen protestieren dagegen in den nächsten Tagen mit einer durchgehenden Mahnwache am Ballhausplatz. PassantInnen sind eingeladen, Unterstützungserklärungen in einem schwarzen Gedenkbuch einzutragen.


    An Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Spindelegger ergeht die Einladung, sich am kommenden Freitag mit den NGO-VertreterInnen zu einem Runden Tisch zu treffen , um gemeinsam zu diskutieren, wie die Kürzungen doch noch verhindert werden können.

    Weitere Informationen zur "mir wurscht-Kampagen".


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