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Leere Sessel beim Runden Tisch am Ballhausplatz

    (16. Mai 2014) Weder Bundeskanzler Faymann noch Vizekanzler Spindelegger sind heute Mittag der Einladung zu einem Runden Tisch von 45 entwicklungspolitischen und humanitären NGOs gefolgt, um über eine Lösung für die von Budgetkürzungen betroffenen Menschen zu finden. Seit Montag haben 45 NGOs 100 Stunden lang Tag und Nacht, bei Wind und Wetter, in einer Mahnwache ihrer Betroffenheit Ausdruck verliehen. Sie haben denjenigen gedacht, die am meisten unter den Kürzungen der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit und Katastrophenhilfe leiden werden. Es wurden viele Kondolenzbekundungen für die Ärmsten der Armen entgegengenommen. Auch Außenminister  Sebastian Kurz von der ÖVP und SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer haben die Mahnwache besucht.

    Trotz des im Regierungsprogramm vorgesehenen Stufenplans zur Anhebung der Entwicklungs- und Katastrophenhilfe, sind für 2015 Kürzungen um 17 Millionen bei der direkten Projekthilfe sowie Kürzungen bei der multilateralen Hilfe geplant. Die Auslandskatastrophenhilfe wurde nicht wie festgelegt erhöht.

    „Es ist höchste Zeit, dass die Bundesregierung ihre Verantwortung wahrnimmt und zu ihrem Wort steht und das Budget für die Entwicklungszusammenarbeit erhöht, damit den Ärmsten der Armen geholfen werden kann“, so Reinhard Heiserer, Vorsitzender von Jugend Eine Welt.


    Mehr Informationen zur Mahnwache der Kampagne "Mir wurscht?" finden Sie hier.


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