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Jugend Eine Welt zum Internationalen Frauentag: Bei Bildung ansetzen, um Frauendiskriminierung weltweit zu beenden!

    (6. März 2014) Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März 2014 appelliert Reinhard Heiserer, Vorsitzender von Jugend Eine Welt, an die Österreichische Bundesregierung, verstärkt entwicklungspolitische Bildungsprojekte zu fördern, die mithelfen, Frauendiskriminierung und Gewalt gegen Frauen zu beenden. Er bittet sie zudem, sich auf internationaler Ebene für geschlechtergerechte Bildung einzusetzen: "Es geht nicht nur darum, dass Mädchen und junge Frauen bei der schulischen und beruflichen Ausbildung stärker berücksichtigt werden müssen. In allen Gesellschaften sollten Kinder schon in der Schule bzw. im Kindergarten lernen, dass Diskriminierung und Gewalt tabu sind." Dazu müssten sämtliche Lehrpläne und Lehrmaterialien geschlechtersensibel gestaltet und bei angehenden LehrerInnen ein Bewusstsein für die Bedeutung von Frauenrechten und Gleichberechtigung geschaffen werden. Die Diskussion über traditionelle Geschlechterrollen und über schädliche Praktiken wie die Verheiratung von Kindern sollten ebenso im Unterricht Platz finden wie persönlichkeitsstärkende Methoden und die Förderung künstlerischer und sportlicher Aktivitäten.

    Don Bosco Hilfsprojekte für benachteiligte Mädchen

    In mehr als 130 Ländern führen die ProjektpartnerInnen von Jugend Eine Welt - die Don Bosco Schwestern und die Salesianer Don Boscos - Hilfsprojekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche durch. Dabei wird dem Schutz und der Förderung von Mädchen große Aufmerksamkeit geschenkt. Z.B. in einem neuen Projekt, das Jugend Eine Welt in Minglanilla auf den Philippinen unterstützt: Ein neues Schulgebäude, das gleichzeitig als Katastrophenschutzzentrum nutzbar ist, soll Mädchen aus armen Familien eine Schul- und Berufsausbildung ermöglichen und sie vor einem Abrutschen in die weit verbreitete Kinderprostitution bewahren. In Freetown in Sierra Leone bietet das Mädchenhaus von "Don Bosco Fambul"  Mädchen und Frauen, die schwerste Gewalterfahrungen machen mussten, Schutz und psychologische Betreuung. Und im kolumbianischen Medellín finden Straßenmädchen aus den Elendsvierteln der Stadt im "Haus Mama Margarita" ein Zuhause sowie neue Lebensperspektiven durch Bildung und Ausbildung.

    "Die Ausbildung von Mädchen kommt der gesamten Gesellschaft zugute", ist Reinhard Heiserer von Jugend Eine Welt überzeugt. "Sagt doch ein bekanntes Sprichwort "Wer einen Jungen ausbildet, bildet einen Mann aus, wer eine Frau ausbildet, bildet eine ganze Generation aus".


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