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Osterhasen ohne Kinderarbeit!

    (13. März 2014) Anlässlich des "Weltverbrauchertages" am 15. März ruft die Hilfsorganisation Jugend Eine Welt dazu auf, beim vorösterlichen Schokoladekauf Produkten aus fairem Handel den Vorzug zu geben, die nachweislich ohne Kinderarbeit hergestellt wurden. In diesem Zusammenhang lädt sie zur Unterstützung der europaweiten Kampagne "Make Chocolate Fair!" ein, die sich für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen von Kakaobauern und -bäuerinnen und das Ende ausbeuterischer Kinderarbeit einsetzt.

    In Österreich verarbeitete Kakaobohnen stammen großteils aus Ghana und der Elfenbeinküste, wo geschätzte zwei Millionen Kinder auf Kakaoplantagen mitarbeiten - Tausende unter sklavenähnlichen Bedingungen. "In den von Jugend Eine Welt unterstützten Don Bosco Hilfsprojekten für Straßenkinder in Ghana haben wir täglich mit den Opfern der unfairen und ungerechten internationalen Handelspolitik zu tun", so Reinhard Heiserer, Vorsitzender von Jugend Eine Welt. "Viele Kinder fliehen vor den ausbeuterischen Arbeitsbedingungen bzw. kommen ganze Familien vom Land in die Stadt, weil sie vom Kakaoanbau nicht mehr leben können. Es geht vor allem darum, dass die großen Schokoladeunternehmen den Kleinbauern faire Preise für ihre Kakaobohnen bezahlen, um ihnen und ihren Familien ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen und missbräuchliche Kinderarbeit zu verhindern."

    Bis zum Sommer 2015 will die Kampagne für faire Schokolade europaweit mindestens 100.000 Unterschriften sammeln, die den Schokoladenunternehmen in einer öffentlichen Aktion überreicht werden sollen. Bis Ostern 2014 sollen es 30.000 Unterschriften werden.

    Zur Petition für faire Schokolade ohne Kinderarbeitwww.at.makechocolatefair.org


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