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Bravo, Minister Kurz! Österreichische Außenpolitik nimmt globale Verantwortung endlich ernst

    (23. Jänner 2014) „Wir möchten uns bei Bundesminister Sebastian Kurz ganz herzlich dafür bedanken, dass er die drohenden Kürzungen für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit buchstäblich in letzter Minute abgewendet hat“,  so Reinhard Heiserer, Vorsitzender der Hilfsorganisation Jugend Eine Welt. „Das ist ein starkes Signal für eine neue, junge Außenpolitik der Zukunft, die ihrer globalen Verantwortung gerecht wird. Der politische Einfluss Österreichs mag begrenzt sein, aber wir sollten das Ziel haben, zu einer Weltmacht des Guten zu werden.“ Um das zu erreichen, seien auch andere Ministerien gefordert: „Sehr positiv sehen wir, dass Umweltminister Andrä Rupprechter vor einigen Tagen angekündigt hat, nicht beim Klimaschutz zu sparen. Die Bekämpfung des Klimawandels und der Schutz einer lebenswerten Umwelt auch für künftige Generationen sollte der ganzen Bundesregierung ein prioritäres Anliegen sein.“
     

    Gefordert sei insbesondere auch das Bildungsressort: „2014 läuft die Weltdekade der Bildung für nachhaltige Entwicklung aus. Wir wünschen uns von Bildungsministerin Heinisch-Hosek engagierte Initiativen in diesem Bereich. Globales Lernen muss im österreichischen Schulsystem und in der Lehrerausbildung substanziell verankert werden.“ An Wirtschaftsminister Mitterlehner geht der Wunsch, die rechtlichen Rahmenbedingungen für alternative Finanzierungsmodelle zu erleichtern wie z.B. zinsenlosen Darlehen an Hilfsorganisationen. Und auch an Familienministerin Karmasin hat Jugend Eine Welt eine Bitte: „Während Jugendliche, die in Österreich ein Freiwilliges Soziales Jahr leisten, weiterhin Familienbeihilfe erhalten, wird sie jenen, die einen einjährigen von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit geförderten Auslandseinsatz in einem Hilfsprojekt leisten, gestrichen“, erläutert Reinhard Heiserer. „Das betrifft auch VOLONTARIAT bewegt, eine Initiative von Jugend Eine Welt und der Salesianer Don Boscos. Wir hoffen, dass die neue Bundesregierung diese Ungleichbehandlung bald abstellt“.


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