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Austrian Development Agency


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    Auslandsaufenthalte schätzen lernen

      (25. Februar 2014) Zu einem Erfahrungsaustausch im Bereich Freiwilligeneinsätze und Austauschprogramme lud die Austrian Development Agency (ADA) gemeinsam mit Projektpartnern, darunter Jugend Eine Welt, am 24. Februar in die ADA ein. Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen wurden besprochen. Vernetzung, Zusammenarbeit und Qualitätssicherung wurde durch ein besseres Kennenlernen der einzelnen Projekte gefördert.

      Lernprozesse der Freiwilligen

      „In Ländern des globalen Südens mangelt es nicht an Arbeitskräften. Bei Einsätzen von Freiwilligen im Ausland stehen deren Lernprozesse im Mittelpunkt", betonte Helmuth Hartmeyer, Leiter der Abteilung Förderungen Zivilgesellschaft der Austrian Development Agency. Der Beitrag, den Freiwillige nach ihren Einsätzen in Entwicklungsländern, zur entwicklungspolitischen Kommunikation und Bildung in Österreich leisten, sei wichtig, so Hartmeyer.

      Anerkannte Auslandserfahrung

      Freiwilligeneinsätze müssten deshalb einen höheren Stellenwert in der Gesellschaft erhalten, erklärte Reinhard Heiserer, Vorstandsvorsitzender von Jugend Eine Welt: „Freiwilligeneinsätze werden derzeit nur von einem kleinen Prozentsatz der Bevölkerung als Möglichkeit gesehen den Horizont zu erweitern.“ „Arbeitgeber erkennen Praktika fast ausschließlich dann an, wenn sie in Europa oder Nordamerika absolviert wurden“, bemängelt Marijana Grandits vom FH Campus Wien – Soziales mangelnde Wertschätzung von Praxiserfahrung in Ländern des Südens. Eine stärkere Verankerung der Austauschprogramme in der Gesellschaft würde auch eine bessere finanzielle Absicherung für dieselben bedeuten, ist Reinhard Heiserer überzeugt.

      RückkehrerInnen als Anker Globalen Lernens

      Die Lobbyarbeit für mehr Mittel für die sehr kostenintensive Vor- und Nachbereitung der Freiwilligeneinsätze ist nur einer der zahlreichen Aspekte, in denen Entsendeorganisationen Gelegenheiten zur Zusammenarbeit sehen. Gerade die Arbeit mit RückkehrerInnen nach ihrem Einsatz wird von allen als wichtiges Aktionsfeld für globales und interkulturelles Lernen geschätzt. Die Vernetzung der betreuenden Organisationen soll zu weiteren Ideen zur Reflexion und Unterstützung für weiteres entwicklungspolitisches Engagement der RückkehrerInnen führen und die Qualitätsstandards für die Auswahl von BewerberInnen verbessern.


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