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Salesianerbruder Lothar Wagner, Leiter des Kinderschutzzentrums Don Bosco Fambul, Copyright Don Bosco Bonn
Bruder Lothar besucht Kranke, Copyright Don Bosco Bonn
Salesianerbruder Lothar Wagner, Leiter des Kinderschutzzentrums Don Bosco Fambul, Copyright Don Bosco Bonn
Bruder Lothar besucht Kranke, Copyright Don Bosco Bonn

Ebola in Sierra Leone: Hilferuf an die Internationale Gemeinschaft

    Bruder Lothar Wagner: „Wir brauchen Seuchenexperten und Medikamente!“

    Wien/Freetown 19. August 2014 -  Die Hilfsorganisation Jugend Eine Welt, die mit dem Kinderschutzzentrum Don Bosco Fambul in Freetown/Sierra Leone in ständigem Kontakt steht und seine Hilfsprojekte unterstützt, erreichte von dort ein dringender Hilferuf: „Wohlwollende Empfehlungen an die total überforderten Regierungen sind in der aktuellen Krisensituation nicht genug. Wir brauchen keine endlosen Debatten, sondern direkte und unmittelbare Materialhilfen an die Menschen – und das so schnell wie möglich!“, so der Direktor von Don Bosco Fambul, Salesianerbruder Lothar Wagner.
    Er fordert die internationale Gemeinschaft und die Weltgesundheitsorganisation dringend auf, sich stärker zu engagieren. „Wir brauchen ausgebildete Polizisten und Soldaten, die die Quarantäne-Maßnahmen zum Erfolg führen. Wir brauchen Seuchenexperten, mehr Ärzte und Pfleger und medizinische Geräte und Medikamente!“

    Sierra Leone ist aufgrund der Ebola-Epidemie im Ausnahmezustand. Zunehmend bricht die öffentliche Ordnung zusammen, die Preise für Lebensmittel werden immer höher. Vor Kurzem forderte das deutsche Außenministerium deutsche StaaatsbürgerInnen zur Ausreise auf. Doch Bruder Lothar will bleiben: „Ich fühle mich berufen, dort zu helfen, wo die Not am größten ist.  Deshalb werde ich in Freetown bleiben und mithelfen, die Epidemie zu bekämpfen“.

    Unterstützt von Jugend Eine Welt leistet das Kinderschutzzentrum Don Bosco Fambul lebensrettende Aufklärungsarbeit, um eine weitere Ausbreitung der Ebola-Epidemie zu verhindern, u.a. über eine landesweit erreichbare telefonische Hotline. Mitarbeiter gehen mit dem Megafon durch die Straßen der Hauptstadt und informieren über das Virus, auch Radiokampagnen wurden ausgeweitet. Auf Bitten der Regierung nimmt Don Bosco Fambul seit Kurzem zudem Kinder auf, die ihre Eltern durch die Ebola Erkrankung verloren haben oder von ihren Familien ausgestoßen wurden.

    Ebola wird in weiten Teilen der Bevölkerung mit Hexerei in Verbindung gebracht, was dazu führt, dass zahlreiche geheilte Menschen bzw. Kinder aus ihren Dörfern verstoßen werden. Die allgemeine Panik geht so weit, dass jede Erkrankung potenziell als Ebola verdächtigt wird. Lothar Wagner: „Es sterben zurzeit auch viele Menschen an heilbaren Krankheiten wie Malaria und Typhus, weil das medizinische Personal aus Angst vor Ebola zuhause bleibt oder die Menschen die Krankenhäuser meiden. Wir brauchen dringend Hilfe!“

    Bitte helfen Sie uns helfen, damit die Ebola-Epidemie in Westafrika gestoppt werden kann und verwaiste bzw. verstoßene Kinder Hilfe erhalten!

    Spendenkonto Jugend Eine Welt,
    Stichwort „Don Bosco Fambul“
    Raiffeisen Landesbank Tirol
    IBAN: AT66 3600 0000 0002 4000,
    BIC/SWIFT: RZTIAT22


    Fotos:

    • Salesianerbruder Lothar Wagner, Leiter des Kinderschutzzentrums Don Bosco Fambul
    • Bruder Lothar besucht Kranke  (Beide Copyright Don Bosco Bonn)


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