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    Informationsblatt "200 Jahre Don Bosco"


    Don Bosco Magazin zm 200. Geburtstag


    Zum 200. Geburtstag Don Boscos geht das DON BOSCO MAGAZIN auf Spurensuche in das norditalienische Piemont und wollte wissen, was die Menschen vor Ort über den großen Priester und Erzieher denken und wie es heute an den Orten aussieht, an denen er gelebt und gewirkt hat.

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      Hl. Don Bosco
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      Seiltänzer, Priester und Jugendlehrer – der heilige Don Bosco

        Er war ein Bauernbub und ein Kuhhirt. Er war Schmied, Tischler, Schreiner und Kellner. Zudem ein Baumeister, Kaufmann, Spekulant. Er war Priester, Lehrer, Sozialarbeiter, Pionier und Ordensgründer.  Ja, er war auch ein Träumer. Und ganz besonders war er ein Kamerad, ein Freund, ein Vater für alle die kleinen wie großen Buben, die sich um ihn scharten. Don Giovanni Bosco, der italienische Priester und Apostel der Jugend, war ein echter Tausendsassa, dessen Leben und vor allem Werk bis in die Gegenwart wirkt.

        Geboren am 16. August 1815 in Becchi bei Turin. Gestorben am 31. Jänner 1888 in Turin. Das sind die Eckdaten Giovanni Boscos. Dazwischen liegt ein Leben, das den Sohn eines Bauern zum Priester werden ließ, dessen wichtigstes Anliegen im Zeitalter der beginnenden Industrialisierung es war,  heimatlosen, entwurzelten Kindern und Jugendlichen ganz praktisch und direkt beizustehen und sie zu „ehrenwerten Bürgern und guten Christen“ zu erziehen.

        Der Bubenkönig

        Dazu war dem „Bubenkönig von Turin“ fast jedes Mittel Recht. Er tobte mit seinen Schützlingen beim Fußballspiel ebenso wie er für sie als Seiltänzer, Bauchredner, Feuerschlucker, Verseschmied oder Spaßmacher auftrat. Daneben verstand es Johannes Don Bosco - nach heutigen Begriffen ein „Workaholic“ - gegen staatliche wie auch kirchliche Widerstände anzukämpfen. Er stellte wiederholt Geld auf, um für seine „Landstreicher und kleinen Diebe“ eine bleibende Heimstätte bauen zu können.  Dazu folgten Lehrwerkstätten, Wohnheime, Freizeiteinrichtungen und vieles mehr. Bei all seinem pädagogischen Wirken gab es für den Jugenderzieher in Bezug auf seine Schützlinge ein zentrales Motto: „Nicht mit Schlägen,  sondern mit Güte und Liebe wirst du diese zu deinen Freunden machen.“

        Aus all dieser Arbeit formte sich die Basis für eine neue Ordensgemeinschaft: Die „Salesianer Don Boscos“, die Johannes Bosco gemeinsam mit engen Mitstreitern begründete. Der Ordensnamen kam nicht von ungefähr. Don Bosco war immer fasziniert vom Leben des Franz von Sales (1567-1622), dessen Menschlichkeit und Liebenswürdigkeit für Don Bosco zu zentralen Ansichten wurden. Gemeinsam mit Maria Mazzarello gründete Don Bosco 1872 auch einen weiblichen Orden, die Don Bosco Schwestern („Figlie di Maria Ausiliatrice“)

        Fröhlich sein, Gutes tun …

        Die Bedeutung seines Werkes als  “Streetworker Gottes“, seine nach wie vor aktuelle Pädagogik in der Jugendarbeit, speziell für gefährdete Kinder, finden sich bis in die Gegenwart wieder – in vielen Projekten und Programmen in insgesamt 130 Ländern der Welt. Für all dies sowie seine tiefe Religiosität und Spiritualität wurde Giovanni Bosco 46 Jahre nach seinem Tod heilig gesprochen. Viele seiner Sprüche wie „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen“ zählen zum Allgemeingut. Und so inspiriert Don Bosco selbst Jahrhunderte nach seinem Tod noch viele Menschen.

        Mehr Geschichten aus dem Leben und Wirken Don Boscos bietet die soeben neu aufgelegte kompakte Biografie „Don Bosco – Ein Leben für junge Menschen“ von Anton Birklbauer. Das Buch ist im Buchhandel sowie direkt bei Jugend Eine Welt zum Preis von € 11,30 erhältlich: Zum Webshop

        Weitere Informationen

        Don Bosco Pädagogik

        Don Boscos Spiritualität

        Sprüche von Don Bosco

        Don Bosco: Streetworker Gottes


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