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Förderung von Dalit-Frauen durch Kleinkredite und Ausbildung

Das Projekt ist in Slumgebieten von vier Stadtteilen in Vijayawada angesiedelt.

Die Pfarre "Our Lady of Assumption" betreibt eine Reihe von Programmen und beheimatet 49 Selbsthilfegruppen, die von Frauen getragen werden. Diese Gruppen betreiben kleine Kreditprogramme und führen Bewusstseinsbildungs-Programme durch.

 

Zielgruppe:

Mitglieder von Frauenselbsthilfegruppen, SchulabbrecherInnen/arbeitende Kinder, arbeitslose Mädchen und junge Frauen, Alleinerzieherinnen, Dalit-Gemeinschaften und marginalisierte Familien.

 

Projektziele:

  • Soziale und wirtschaftliche Verbesserung der Lebenssituation der Familien,
    insbesondere der Frauen und Kinder
    • Verbesserung der Gesundheit von Frauen und Kindern
    • Ausbildung der Frauen in verschiedenen Berufen und Fertigkeiten
    • Vermittlung von Arbeitsplätzen für Mädchen durch
      Berufsberatung und Jobvermittlung
    • Fortbildung der Angestellten und der Selbsthilfegruppen in
      Organisation und Finanzmanagement

Die Stellung der Frauen in Indien ist trotz gesetzlicher Regelungen nach wie vor eine untergeordnete. Meist haben auch nur Burschen eine Schulausbildung, die Mädchen gehen nur zirka zwei Jahre in die Schule, dann müssen sie im Haushalt helfen.

Vijayawada gehört zum Distrikt Krishna und hat etwas mehr als eine Million Einwohner. Die durchschnittliche Familiengröße liegt bei sechs Personen.

Die Pfarre "Our Lady of Assumption" wurde 1979 von den Salesianern Don Boscos übernommen. Zu den Aktivitäten der Pfarre gehören u.A. ein Jugendzentrum, eine Kinderkrippe, ein Straßenkinderprogramm, ein Ausbildungsprogramm für Frauen in Schneidern und Sticken (v.a. von Saris), eine Schule sowie ein Berufsberatungs- und Jobvermittlungszentrum.

Die 49 Frauen-Selbsthilfegruppen, zusammengefasst unter der Swashakti Mahila Mandali (SMM),

betreiben kleine Kreditprogramme und führen immer wieder Bewusstseinsbildungs-Programme durch, so z.B. zu den Themen Bildung, verantwortliche Elternschaft, HIV/Aids, Ernährung, Hygiene und Gesundheit.

Insgesamt profitieren von dem Projekt 11.000 Familien aus marginalisierten Gruppen, 6.800 Kinder zwischen sechs und 14 Jahren, etwa 1.000 SchulabbrecherrInnen und KinderarbeiterInnen,

875 ungelernte, arbeitslose sowie 105 geschiedene, arbeitslose und unverheiratete junge Mädchen.

 

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