
Vom 11. Juni bis 11. Juli 2010 finden die Fußball Weltmeisterschaften in Südafrika statt. Jugend Eine Welt blickt über den Stadionrand hinaus auf den Lebensaltag der Menschen.
Champions for South Afrika - Join the game
Mit dem Computerspiel „Champions for South Africa“ machen sich Schüler auf die Reise nach Südafrika und erleben interaktiv, wie Menschen in Townships – jenseits von glamourösen Stadien und Fußballrummel – ihren Alltag meistern. Wie leben Kinder und Jugendliche in Townships? Wovon träumen sie? Welche Chancen und Möglichkeiten haben sie, um in ihrem harten und teilweise gefährlichen Lebensalltag bestehen zu können? Gibt es Auswege aus der Armut? Was bringt Straßenkindern im Township eine Ausbildung?
Gespielt wird das Computerspiel im Team, wie in einer Mini-Fußballmannschaft! Die Spielerinnen und Spieler bestimmen selbst, wie sich der Spielverlauf entwickelt und müssen gemeinsam Entscheidungen treffen, in Wettbewerben antreten und sich über Land und Menschen erkundigen. In zwei altersgemäßen Versionen (8-13 Jahre/14-18 Jahre) tauchen die Spielerinnen und Spieler in die kulturelle Vielfalt Südafrikas ein.
„Champions for South Africa“ ist ein von der EU gefördertes Bildungsprojekt von Jugend Eine Welt und fünf weiteren Don Bosco Organisationen aus Europa und Südafrika. Die Faszination Fußball und das internationale Interesse an der WM sollen genutzt werden um differenziertes Wissen und Verständnis für die Probleme des südlichen Afrikas zu vermitteln.
Während des Spielens erleben sich die Schüler und Schülerinnen selbst als gestaltende Besucher in Südafrika, die die Chance haben etwas zu verändern – nicht nur ihre virtuelle Umgebung am Kap der Guten Hoffnung, sondern, ganz real, auch sich selbst.
Das Computerspiel "Champions for South Africa" können Sie kostenlos bei Jugend Eine Welt bestellen. Bestellung
Nähere Informationen zur Kampagne und dem Spiel: www.join-the-game.org/at
Der brasilianische Fußballstar unterstützt die Kampagne "Champions for South Africa". Denn Straßenkinder und Slumbewohner sind auch sein Anliegen. „Wir müssen uns nicht mit Elend abfinden“, sagt Élber.