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Kongo: Bildung für die Kinder aus den Buschdörfern im Südkongo

Das Dorf Kipushya im Südkongo ist in den 1930er Jahren um die Missionsstation entstanden. Das Dorf hat sich um die Kirche und die Schule entwickelt. Die Menschen leben hauptsächlich von der Landwirtschaft. Die fruchtbaren Böden aber werden von Jahr zu Jahr weniger. Die Bauern suchen daher immer weiter entfernt vom Dorf fruchtbares Land. Die Familien sind monatelang weg und nur die alten Menschen bleiben im Dorf zurück. Im Busch gibt es nur vereinzelt Schulklassen, meistens nur die erste oder zweite Klasse Volksschule. Im Umkreis von 200 km gibt es nur die Schule in Kipushya mit Klassen bis zur Matura. Damit die Kinder der Bauernfamilien auch höhere Schulklassen besuchen können, wurde der Bau eines Internats für deren Unterbringung unbedingt notwendig.

„Viele Schüler, die in Entfernungen von dreißig, vierzig oder fünfzig Kilometer wohnen, können ohne Internat nicht die Schule besuchen und ohne Schule gibt es keinen Fortschritt“, sagt P. Kiesling.

Die Schule wurde 1952 errichtet. Die Bausubstanz ist gut, doch sind nach fast 60 Jahren sehr viele Renovierungsarbeiten notwendig. Das Dach gehört repariert, es fehlt an Schulbänken und Tischen, die Tafeln gehören erneuert, die Mauern verputzt etc.

 

Aufgrund der äußerst bescheidenen Einnahmen der Menschen, können die Salesianer Don Bosco nicht mehr als umgerechnet 6 Euro für ein Schuljahr an Schulgeld verlangen. Viele Eltern können sich diesen Betrag nicht leisten und bezahlen in Naturalien. Das Budget der Schule ist daher äußerst gering, denn vom Schulgeld müssen auch die LehrerInnen bezahlt werden.

 

Der Bau des Internats und die Renovierung der Schule konnten in den vergangenen Monaten abgeschlossen werden. Die Fortschritte der Baumaßnahmen können Sie dem Abschlussbericht entnehmen.

Download: Abschlussbericht

Die Kinder der Umgebung von Kipushya werden ermutigt, ihre Schulbildung fortzusetzen, um einen Schritt in ein selbstverantwortliches Leben zu machen.

 

Projektziel:

Verbesserung des Bildungszugangs für Kinder aus extrem armen Familien als Maßnahme im Kampf gegen die Armut

 

Zielgruppe:

460 Schüler und Schülerinnen aus Kipushya und Umgebung


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