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Offener Brief an die Regierungen dieser Welt


Zum offenen Brief

    Appell von Malala Yousafzai an die Staatsoberhäupter


    Vollständiger Text des Appells

      Junge AktivistInnen besuchen UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon


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        Kampagnenhomepage action/2015


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          Ihre Welt. Ihre Wahl.


          Kampagnenvideo

            Internationaler Tag der Jugend:  Im Rahmen der Kampagne action/2015 setzen sich am 12. August mehr als 100.000 Kinder und Jugendliche weltweit dafür ein, dass die neuen „Nachhaltigen Entwicklungsziele“ den Wünschen und Bedürfnissen der jungen Generation Rechnung tragen. Auf dem Foto: Ehemalige Straßenkinder aus Ecuador im Einsatz für action/2015 © Jugend Eine Welt
Österreichische Jugendlichen ist es nicht egal, wie es mit der Welt weitergeht!  Junge VolontärInnen von VOLONTARIAT bewegt - einer Initiative von Jugend Eine Welt und der Salesianer Don Boscos - im Einsatz für action/2015  © VOLONTARIAT bewegt
            Internationaler Tag der Jugend:  Im Rahmen der Kampagne action/2015 setzen sich am 12. August mehr als 100.000 Kinder und Jugendliche weltweit dafür ein, dass die neuen „Nachhaltigen Entwicklungsziele“ den Wünschen und Bedürfnissen der jungen Generation Rechnung tragen. Auf dem Foto: Ehemalige Straßenkinder aus Ecuador im Einsatz für action/2015 © Jugend Eine Welt
Österreichische Jugendlichen ist es nicht egal, wie es mit der Welt weitergeht!  Junge VolontärInnen von VOLONTARIAT bewegt - einer Initiative von Jugend Eine Welt und der Salesianer Don Boscos - im Einsatz für action/2015  © VOLONTARIAT bewegt

            Offener Brief an die Bundesregierung - Neue Nachhaltigkeitsziele müssen politische Beteiligung von jungen Menschen sicherstellen

              Anlässlich des Internationalen Tag der Jugend am 12. August hat Jugend Eine Welt und die Bundesjugendvertretung der österreichischen Bundesregierung einen offenen Brief übermittelt.

              Sehr geehrte Mitglieder der Bundesregierung !

              Bei der UN-Generalversammlung Ende September werden Staats-  und RegierungschefInnen aus aller Welt die neuen „Nachhaltigen Entwicklungsziele“ (Sustainable Development Goals, SDGs)  verabschieden, die  im Gegensatz zu den auslaufenden „Millenniumsentwicklungszielen“  für alle Länder der Welt gelten sollen. Sie werden das Schicksal unserer Welt bis zum Jahr 2030 entscheidend prägen. 

              Im Rahmen der weltweiten Kampagne „action/2015“, die unter der Schirmherrschaft von Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai steht, finden am morgigen „Internationalen Tag der Jugend“  weltweit tausende Jugend-Aktionen statt.  Ob in Benin, Kenia, oder Südafrika, in  Brasilien, Indien oder Sri Lanka – überall wenden sich Jugendliche an ihre Regierungen, um sie darauf hinzuweisen, wie wichtig die neuen „Weltziele“ für die junge Generation sind. Auch Jugend Eine Welt und die Bundesjugendvertretung appellieren aus diesem Anlass an die österreichische Bundesregierung, sich bei den abschließenden SDG-Verhandlungen in New York engagiert für ein Ende von Armut, Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung einzusetzen. Zudem sollte sichergestellt werden, dass junge Menschen bei politischen Verhandlungen und Beschlüssen, in denen es um ihre Zukunft geht, nicht nur am Rande und „alibimäßig“ mit angehört, sondern substanziell miteinbezogen werden.

              Die Weltbevölkerung wird immer jünger
              Noch nie zuvor haben auf der Erde so viele junge Menschen gelebt wie heute: Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist unter 25 Jahre alt. Die meisten dieser Jugendlichen leben in den ärmsten Ländern der Welt und sind von den Problemen, die die neuen „Nachhaltigen Entwicklungsziele“ bekämpfen sollen, massiv betroffen. Sie leiden unter Hunger, Armut und Perspektivenlosigkeit. Sie haben keinen ausreichenden Zugang zu Gesundheitsversorgung und Bildung. Sie sorgen sich um die immer dramatischer werdenden Auswirkungen der Umweltzerstörung und des Klimawandels. Millionen von ihnen sind auf der Flucht vor Krieg und Zerstörung.  

              Aber auch die Zukunftsaussichten der Jugend in Europa sehen alles andere als rosig aus – im Juni lag die durchschnittliche Arbeitslosigkeit der 15 bis 24-Jährigen in der EU bei 20,7 Prozent. In Griechenland waren 53,2 Prozent der Jugendlichen arbeitslos, in Spanien 49,2 und in Italien 44,2 Prozent. In Österreich liegt die Jugendarbeitslosigkeit „nur“ bei 10,3 Prozent – doch auch diese Zahl sowie das immer stärkere Auseinanderklaffen zwischen arm und reich in unserer Gesellschaft ist alles andere als beruhigend.

               

              Starke Jugendbeteiligung an größter Befragung in der UN-Geschichte
              Mehr als 7 Millionen Menschen haben sich an der weltweiten Umfrage „My World“ beteiligt, bei der die UN wissen wollten, was sich die Menschen von den neuen „Nachhaltigen Entwicklungszielen“ wünschen. Rund 70 Prozent der Teilnehmenden – 5 Millionen – waren unter 30 Jahre alt. Ganz oben auf ihrer Wunschliste standen bessere Bildung, ein besseres Gesundheitssystem, bessere Job-Möglichkeiten  und eine ehrliche, verantwortungsvolle Regierung.

              Sehr geehrte Mitglieder der Bundesregierung:  

              Bitte nehmen Sie diese Wünsche ernst!  Bitte nehmen Sie die Wünsche der Zivilgesellschaft und der Jugendlichen aus Österreich mit zu den abschließenden SDG-Verhandlungen in New York und beteiligen Sie junge Menschen auch, wenn es um die tatkräftige Umsetzung der neuen „Weltziele"  hierzulande geht.

               

              Wir freuen uns, dass mit Julia Rainer eine Vertreterin der Bundesjugendvertretung bei der UN-Generalversammlung mit dabei sein wird.  Ab Mitte September wird Julia durch Österreich touren, um möglichst viele verschiedene Meinungen und Anliegen von jungen Menschen zu hören. 

              Am 24. September, kurz vor dem Gipfeltreffen in New York, bei dem die neuen Nachhaltigkeitsziele beschlossen werden, möchten wir Sie als Bundesregierung bei einem letzten großen Aktionstag der österreichischen action/2015-Plattform an diese und andere zivilgesellschaftlichen Anliegen erinnern.

              Wir wünschen der österreichischen Delegation schon jetzt alles Gute und viel Erfolg für die kommenden SDG-Verhandlungen in New York, bei denen es um unser aller Zukunft geht.

              One Direction (1D) unterstützt action/2015!

                action/2015 war von Anfang an vor allem eine Kampagne der Jugend – einer der Gründe, warum sie in Österreich von Jugend Eine Welt und VOLONTARIAT bewegt mitgetragen wird. Schließlich geht um die Zukunft aller jungen Menschen und der künftigen Generationen, wenn im Herbst über ein neues Weltklimaabkommen und neue „Weltziele“ verhandelt wird. Seit Start der Kampagne am 15. Jänner 2015 gingen hunderttausende Kinder und Jugendliche in mehr als 140 Ländern auf die Straße. Nun bekommt action/2015 Verstärkung durch die derzeit erfolgreichste Boyband der Welt „One Direction“! Erst im Juni begeisterten Harry Styles, Niall Horan, Liam Payne und Louis Tomlinson im Wiener Ernst Happel Stadion 44.000 jugendliche Fans.  Zur Unterstützung von action/2015 hat One Direction nun eine eigene Kampagne - „action/1D“ - ins Leben gerufen. Dabei geht es – genauso wie bei action/2015 – um den Kampf gegen Klimawandel, Ungerechtigkeit und extreme Armut. Fans werden aufgerufen, ihre Visionen für eine bessere Zukunft online zu posten. Innerhalb weniger Tage konnte action/1D bereits 670 Millionen Menschen erreichen!


                Weitere Informationen finden Sie unter https://action1d.onedirectionmusic.com/ und http://mtvvoices.com/en/2015/07/action1d/

                 

                © Ludwig Schedl
                © Ludwig Schedl
                © Ludwig Schedl
                © Ludwig Schedl
                © Ludwig Schedl

                Finance our Future - action/2015 Bellypainting-Aktion in Wien vor Finanzierungsgipfel

                  (10. juli 2015) Mehr als 21 Millionen Menschen haben die globale Kampagne "action/2015" bereits unterstützt. Vor dem internationalen Finanzierungsgipfel, der ab 13. Juli in Addis Abeba stattfindet, demonstrierten in Wien schwangere und nicht schwangere AktivistInnen zahlreicher Organisationen, darunter Jugend Eine Welt, für eine gerechte und nachhaltige Zukunft.

                  Bemalte Bäuche in Wien

                  Weltweit fanden in mehr als 70 Städten Aktionen statt. In Wien war die action/2015-ngo-Plattform, die von über 25 zivilgesellschaftlichen Organisationen getragen wird, aktiv. Unter dem Motto "Finance our Future" - fianziert unsere Zukunft! - forderten die schwangeren und nicht schwangeren AktivistInnen Bundesminister Kurz und die österreichische Delegation auf, beim Gipfel in Addis Abeba weitreichende und verbindliche Zusagen zu machen und sich für eine gerechtere Welt einzusetzen. Dass es in Addis um die Zukunft künftiger Generationen gehen wird, wurde durch sechs schwangere Frauen, bemalt von einer Bodypainterin, sowie Kinder und Jugendliche ins Bild gesetzt.

                  Auch Österreich ist gefordert

                  "Bei der Konferenz in Addis geht es um die Zukunft unserer Kinder. Unsere wichtigsten Forderungen sind eine ausreichende Finanzierung der nachhaltigen Entwicklungsziele zur Bekämpfung von Armut und Klimawandel sowie Steuergerechtigkeit gegen die wachsende Ungleichheit", fasst Annelies Vilim, Geschäftsführerin des ngo-Dachverbandes AG Globale Verantwortung die Anliegen zusammen. Auch Österreich sei gefordert - in den vergangenen drei Jahren sank das Budget für Entwicklungszusammenarbeit kontinuierlich und wird 2015 voraussichtlich bei 0,25% des BNE liegen. Vor allem beim Engagement für die ärmsten Länder (LDCs) liegt Österreich weit hinter den anderen EU-Ländern.

                    Jugend Eine Welt beim Südwind Straßenfest
action/2015 beim Südwind Straßenfest
                    Jugend Eine Welt beim Südwind Straßenfest
action/2015 beim Südwind Straßenfest

                    action/2015 beim Wiener Südwindfest

                      „Nachhaltige Entwicklungsziele?“, „Neue Weltziele“? Die meisten BesucherInnen des Wiener Südwind Straßenfestes am 31. Mai 2015 hatten noch nie davon gehört, das im September das Nachfolgemodell der Millenniumentwicklungsziele beschlossen wird – eine Entwicklungsagenda, die für alle Länder der Welt gelten soll und bis 2030 zahlreiche staatliche Budgets und Planungen beeinflussen wird. Schon bekannter war, dass im Herbst auch über ein neues Weltklimaabkommen verhandelt wird. Und so gut wie alle Angesprochenen wussten darüber Bescheid, dass die Entwicklungszusammenarbeit in Österreich seit Jahren totgespart wird und fanden das alles andere als gut. Gern beteiligten sie sich bei der von Jugend Eine Welt organisierten action/2015 Fotoaktion.


                      Den ganzen Tag über informierten Jugend Eine Welt und VOLONTARIAT bewegt im neuen Info-Zelt, das erstmals im Einsatz war, die BesucherInnen nicht nur über action/2015, sondern stellten auch zahlreiche Don Bosco Hilfsprojekte sowie Möglichkeiten zum persönliches Engagement für benachteiligte Kinder vor.

                       

                      Action/2015 für Frieden und Toleranz gegenüber sexuellen Minderheiten

                        Am 20. Mai lud die AWAZ Stiftung Pakistan die Gay Community von Multan zu einer action/2015-Kampagnenaktion ein. Die Jugendlichen wurden eingeladen, die Themen Frieden und Toleranz künstlerisch auszudrücken und so ihre kreativen Begabungen sichtbar zu machen. Gleichzeitig sollte das Selbstbewusstsein der Jugendlichen als gleichberechtigte Mitbürger gestärkt werden – in einem Land, in dem Homosexualität großteils noch immer als Tabuthema behandelt wird.


                        Die Aktion bestand aus drei Teilen: Zuerst wurden gezeichnet und gemalt, dann spezifische Botschaften zum Thema Frieden und Toleranz formuliert. Botschaften der Jugendlichen waren beispielsweise „Reine Liebe ist Frieden“, „Frieden beinhaltet Toleranz für schwule Paare“, „Gewalt gegen benachteiligte Menschen beenden, um Frieden zu fördern!“ oder „Jeder möchte Frieden“. In einem letzten Schritt wurden Fotos und Botschaften auf einer großen Tafel zusammengestellt.

                        „Die Aktion ist unser kleiner Beitrag um mitzuhelfen, dass jeder gleiche Möglichkeiten hat und Ungleichbehandlung und Diskriminierung in jeglicher Form beendet wird,“ schreibt Maryam Khan von AWAZ. „Denn wir glauben, dass menschliche Wesen ihre Denkmuster ändern können. Der Mensch ist der Schöpfer seines Schicksals. Und indem Menschen ihre geistigen Einstellungen ändern, können sie auch äußere Aspekte ihres Lebens ändern. Darum ist es sehr wichtig, alle menschlichen Wesen zu respektieren und für Menschenrechte einzutreten.“

                        Yeb Saño: Auf zur Klima-Pilgerreise!

                        Yeb Saño: Auf zur Klima-Pilgerreise!

                          17. Mai – Heute startet Yeb Saño das Projekt „The People’s Pilgrimage“. Er bricht auf zu einer Pilgerreise zu Orten, die im Zentrum der Klimakrise stehen. Zu Orten, die von den Auswirkungen des Klimawandels bereits dramatisch getroffen wurden. Zu „Tatorten“ wie Kohlenminen und Ölpipelines. Und zu Orten der Hoffnung, wo sich Widerstand gegen die immer schlimmer werdende Klimakrise formiert. Seine eigene Reise startet in Tacloban, der Heimatstadt seiner Familie auf den Philippinen, die vom verheerenden Taifun „Haiyan“ im November 2013 fast dem Erdboden gleich gemacht wurde. Jugend Eine Welt hatte damals sofort tatkräftig Nothilfe geleistet.

                          Yeb Saño wurde international bekannt, als er kurz nach dem Taifun als Chef der philippinischen Delegation bei der UN-Klimakonferenz in Warschau vor laufenden Kameras in Tränen ausbrach. Reiche und arme Nationen müssten gemeinsam aktiv werden, ambitionierte Emissions-Grenzen festlegen und den vom Klimawandel betroffenen Staaten beistehen, forderte Saño und ging aus Solidarität mit den Opfern des „Höllensturms“ auf den Philippinen in Hungerstreik.

                          Im Dezember 2015 soll ein neues Weltklimaabkommen beschlossen werden. Im Vorfeld laden Yeb Saño und „The People´s Pilgrimage“ insbesondere Mitglieder religiöser Gemeinschaften über alle Konfessionen hinweg  zu „Klima-Pilgerreisen“ ein. Er bittet sie, über seine Reise zu berichten oder auch Fotos von einem selbst besuchten „Klimaschauplatz“ zu veröffentlichen.
                          „Alles um uns her verändert sich. In nur wenigen Jahren werden wir eine völlig andere Welt vor uns haben. Wie diese Welt aussehen wird, hängt von uns ab. Ob wir eine von sauberer Energie erleuchtete Zukunft vor uns haben, voller Wohlstand und Gesundheit, oder ob unsere Welt von Extremwetterereignissen verwüstet werden wird. In Zeiten wir diesen müssen wir stehenbleiben und darüber nachdenken, welche Zukunft wir uns wünschen. Was wir lieben und was wir beschützen möchten. Diese Pilgerreisen sind eine Chance, über unsere Zukunft nachzudenken. Aber unsere Reisen und Geschichten bringen uns auch der Lösung der Klimakrise ein Stück näher. Jeder Schritt, den wir gehen, jede Geschichte, die wir teilen gibt dem Klimawandel ein menschliches Gesicht. Bringt jenen Hoffnung, die keine haben und macht die Realität des Klimawandels für jene sichtbar, die sie bezweifeln. Jeder Schritt zählt.“

                          Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel: Die Katholische Kirche und action/2015

                          Der Kampf gegen den Klimawandel ist eines der zentralen Anliegen der Kampagne action2015. Sie  hat die Nachricht von Yebs Pilgerreisen-Projekt rund um die Welt geschickt – in mehr als 130 Länder. Und noch einen anderen wichtigen Verbündeten gibt es: Die katholische Kirche. In nur wenigen Wochen wird Papst Franziskus in seiner neuen Enzyklika den Kampf gegen den Klimawandel aufnehmen. Und schon jetzt fordert die „Globale Katholische Klimabewegung“ eindrucksvoll: „Lasst uns beten, lasst uns handeln, lasst uns unsere Stimme erheben für Klimagerechtigkeit!“

                          Reinhard Heiserer von Jugend Eine Welt weist auf die besondere Bedeutung hin, die der Kampf gegen den Klimawandel für junge Menschen weltweit hat: „Wenn wir nicht heute handeln, um Umweltzerstörung und Klimawandel zu stoppen - welche Welt hinterlassen wir unseren Kindern und Kindeskindern? Es geht um ihre Zukunft. Es ist großartig, dass weltweit so viele junge Menschen im Rahmen der Kampagne action/2015 auf die Straße gehen und ihre Regierungen zum Handeln auffordern.“

                          action/2015 protestiert vor dem österreichischen Finanzministerium.

                          action/2015 vor dem Finanzministerium

                            Wien, 11. Mai - Angesichts der Flüchtlingstragödie im Mittelmeer forderten zahlreiche Nichtregierungsorganisationen von der Bundesregierung ein (Über-)Lebenshilfe-Paket bzw.  eine Erhöhung der Auslandshilfe und zogen dabei vom Bundeskanzleramt zum Finanz- und Wirtschaftsministerium. Dabei war auch die Kampagne „action/2015“ Thema.  Angelika Gerstacker von Jugend Eine Welt wies darauf hin, dass im entwicklungspolitischen Schlüsseljahr 2015 – im Herbst werden die neuen „Weltziele“ beschlossen, im Dezember hoffentlich ein neues Weltklimaabkommen -  alle Regierungen gefordert sind, engagiert gegen Armut, Ungleichheit und den Klimawandel vorzugehen, auch Österreich. „Das wird nicht möglich sein, ohne Geld in die Hand zu nehmen!“


                            Doch leider ist Österreich derzeit „Europameister bei den Entwicklungshilfekürzungen", wie es Caritas-Präsident Michael Landau formulierte. "Die Hilfe muss in den Ursprungsländern selbst ansetzen, auch wenn sie dort niemals enden darf. Es braucht die sofortige Freigabe von 60 Millionen Euro für bilaterale Entwicklungshilfe und die unverzügliche Erhöhung des von derzeit 5 auf 20 Millionen Euro. Nicht zuletzt ist die gesetzliche Verankerung der Erhöhung der Hilfe im Finanzrahmengesetz notwendig - nur so sind Mittel für eine nachhaltig wirksame Hilfe für die kommenden Jahre abgesichert."

                            Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der AG Globale Verantwortung. Weiter

                            action/2015 beim Humanitären Kongress

                              Gern unterstützten Monsignore Dieudonne Nzapalainga, der Erzbischof von Bangui/Zentralafrikanische Republik und sein Freund Imam Oumar Kobine Layama auf Bitte von Jugend Eine Welt die Kampagne action/2015. Die beiden waren Ehrengäste und Sprecher beim 3. Humanitären Kongress, der am 6. März an der Wiener Universität stattfand. In ihrer Heimat spielen sich seit Jahren ein kriegerischer Konflikt bzw. eine humanitäre Krise ab, die in Europa kaum wahrgenommen werden.

                              „Millionen Menschen sind obdachlos, es kommt immer wieder zu Massenmorden und anderen schwersten Menschenrechtsverletzungen. Es gibt keine Nahrung, keine Medikamente, keine Ärzte und keine Verwaltung. Die meisten Kinder gehen nicht zur Schule und haben keine Perspektive – sie sind in großer Gefahr, von den Milizen rekrutiert zu werden“, berichtete Mgr. Zapalainga. Umso wichtiger ist die Arbeit der Salesianer Don Boscos, die in Bangui eine Sekundärschule führen – eine der ganz wenigen geöffneten Schulen in der Region.

                              Weitere Informationen zur Arbeit der Salesianer Don Boscos in der Zentralafrikanischen Republik finden Sie hier.

                               

                              action/2015 im Wiener Stadtpark am 16. Februar 2015

                                Jugend Eine Welt und VOLONTARIAT bewegt unterstützen die neue österreichische NGO-Plattform der globalen Kampagne action/2015 – Reinhard Heiserer: „Es geht um die Zukunft unserer Kinder und der nachfolgenden Generationen!“ Weiter zur Meldung

                                6.000 Kinder in New Dehli machen auf action/2015 aufmerksam

                                  Am 2. Februar machten rund 6.000 Kinder in New Dehli mit Straßentheater, Fahnen, Trommeln, Postern, Einrädern, Protestschildern und regionalen Tänzen auf die Anliegen der Kampagne action/2015 aufmerksam.


                                  Während einer Schweigeminute wurde jener Millionen Kinder in Indien gedacht, deren Stimme ungehört bleibt oder die noch immer in Sklaverei leben. Die 15-jährige Swarnalaxmi, die seit ihrer Kindheit blind ist, hielt in ihrer Funktion als „Premierministerin“ des nationalen Kinderparlamentes eine Rede, in der sie eine Gesellschaft forderte, in der alle Kinder gleichberechtigt leben können, darunter auch Kinder mit Behinderungen und Kinder aus benachteiligten Gemeinschaften wie Dalits, Muslime und Adivasis.

                                   

                                  VOLONTARIAT bewegt VolontärInnen unterstützen action/2015

                                  action/2015 in Wien! VOLONTARIAT bewegt unterstützt Action2015

                                    „action/2015!“ hieß es auf Initiative von Jugend Eine Welt am 31. Jänner, dem Gedenktag des Jugendheiligen Don Bosco, bei der Sendungsfeier der neuen VolontärInnen im Wiener Salesianum. Mit Begeisterung unterstützten die 16 Jugendlichen aus ganz Österreich, die in den nächsten Monaten in Don Bosco Projekte in Lateinamerika, Afrika und Asien ausreisen werden, die internationale Kampagne. Das Aktionsfoto soll an Außenminister Kurz und Umweltminister Rupprechter geschickt werden mit der Bitte, sich bei der Verhandlung der neuen „Weltziele“ bzw. des neuen Weltklimaabkommens im Herbst engagiert für die Ziele von action2015 einzusetzen:

                                    • Ein Ende der Armut in allen ihren Formen
                                    • Bekämpfung von Ungleichheit und Diskriminierung
                                    • entschiedene Schritte gegen den Klimawandel.

                                    action/2015 beim Weltwirtschaftsforum in Davos

                                    action/2015 beim Weltwirtschaftsforum

                                      Eine spektakuläre action/2015 machte Ende Jänner beim Weltwirtschaftsforum im Schweizer Davos auf die neue internationale Kampagne aufmerksam: 193 Schneemänner, die jeweils die Fahne eines anderen Staates als Schal trugen, appellierten an die versammelten Wirtschaftsmächte, die Kampagnen-Forderungen für eine bessere Welt ernstzunehmen. Die Einladung, ein „Selfie“ mit Schneemann zu machen, nahmen zahlreiche V.I.Ps, darunter UN Generalsekretär Ban Ki Moon und Bill Gates an.

                                      action/2015 in Gujarat

                                      Gujarat: Schulen sollen neue Wasserleitungen bekommen

                                        Beim Kampagnenstart von action/2015 Ende Jänner im indischen Bundesstaat Gujarat übergaben 15 Kinder den örtlichen Politikern neben den „normalen“ Kampagnenforderungen auch ihre ganz persönlichen: Sie wünschen sich fließendes Wasser in ihren Schulen, Spielplätze, genügend – saubere – Klassenräume und mehr LehrerInnen. Außerdem Straßen zu ihren Wohnorten und in jedem Dorf ein Gesundheitszentrum, in dem es Ärzte und Medikamente gibt. Die Politiker versicherten den Kindern, ihre Wünsche an das zuständigen Ministerium weiterzugeben. Zumindest eine Forderung wollen sie selbst erfüllen: Innerhalb von drei Monaten soll es in allen Schulen fließendes Wasser geben.

                                        kick off Veranstaltung von „action/2015“ in Pakistan ©pda/action2015. 
Adeline Ogunlade Memorial Home College, Abeokuta, Nigeria
kick off Veranstaltung von „action/2015“ in New Dehli
kick off Veranstaltung von „action/2015“ in New Dehli
kick off Veranstaltung von „action/2015“ in Malawi
                                        kick off Veranstaltung von „action/2015“ in Pakistan ©pda/action2015. 
Adeline Ogunlade Memorial Home College, Abeokuta, Nigeria
kick off Veranstaltung von „action/2015“ in New Dehli
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                                        kick off Veranstaltung von „action/2015“ in Pakistan ©pda/action2015. 
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                                        kick off Veranstaltung von „action/2015“ in Pakistan ©pda/action2015. 
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kick off Veranstaltung von „action/2015“ in Malawi

                                        Kampagne "action/2015"

                                          Große zivilgesellschaftliche Kampagne in mehr als 120 Ländern - Malala Yousafzai: „2015 muss das Jahr sein, in dem die Welt aufwacht!“

                                          Am 15. Jänner startete eine der größten zivilgesellschaftlichen Kampagnen, die je ins Leben gerufen wurden: Mehr als 1000 Organisationen in über 120 Ländern, darunter die österreichische Hilfsorganisation Jugend Eine Welt, haben sich in der internationalen Koalition „action/2015“ zusammengeschlossen. Gemeinsam appellieren sie an die Staatsoberhäupter in aller Welt, mit Entschlossenheit gegen extreme Armut, Ungleichheit und den Klimawandel vorzugehen.
                                          Mit zwei entscheidenden Gipfeltreffen in New York und Paris ist 2015 diesbezüglich ein Schlüsseljahr: Im September soll die UN-Generalversammlung die neuen „Nachhaltigen Entwicklungsziele“ beschließen, die die Millenniumentwicklungsziele ablösen und für alle Länder der Welt gelten sollen. Im Dezember wird über ein neues Weltklimaabkommen verhandelt.
                                          Sollten die beiden Gipfeltreffen scheitern, könnte sich die Zahl der in Armut lebenden Menschen auf 1,2 Milliarden im Jahr 2030 erhöhen. Damit würde weltweit jeder Dritte seinen Lebensunterhalt mit weniger als 1,70 Euro (2 US-Dollar) pro Tag bestreiten müssen, wie eine Studie der Universität Denver errechnete. Würden hingegen 2015 ehrgeizige Ziele beschlossen und entsprechende Maßnahmen gesetzt, könnte die Anzahl der in extremer Armut lebenden Menschen von heute rund einer Milliarde auf 360 Millionen im Jahr 2030 reduziert werden.

                                          Friedensnobelpreisträgerin Malala unterstützt „action/2015“

                                          Malala Yousafzai, die ihr Leben für das Recht auf Bildung riskierte, unterstützt die Kampagne „action/2015“, die sie bereits anlässlich der Entgegennahme ihres Nobelpreises ankündigte. Damals appellierte sie in einem offenen Brief an die Regierungen: „2015 muss das Jahr sein, in dem die Welt aufwacht. (…) Lassen Sie diese Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen!“  Zum Start der neuen Kampagne versicherte sie: „Ich werde mich unermüdlich dafür einsetzen, die Staatsoberhäupter der Welt aufzurufen, diese Gelegenheit zu ergreifen, um jedem Kind eine kostenlose Primar- und Sekundarschulbildung angemessener Qualität zu garantieren. Das ist mein Ziel, und ich hoffe, dass meine Stimme gehört wird, denn es ist die Stimme von Millionen Kindern, die zur Schule gehen wollen.”

                                          Tausende Jugendliche gehen für eine bessere Welt auf die Straße

                                          Weltweit fanden zahlreiche Aktivitäten zum Start von „action/2015“ statt  - vom Libanon über Liberia und Norwegen bis Südafrika, Bolivien und Sri Lanka. Viele davon wurden von Fünfzehnjährigen angeführt. So erhielt UN Generalsekretär Ban Ki-Moon ebenso Besuch von fünfzehnjähriger AktivistInnen wie Regierungsmitglieder in Nigeria, Norwegen, Tansania und Großbritannien. In Costa Rica planten junge Leute eine Massenkundgebung auf Fahrrädern, ebenso in Bangladesch, wo 1000 RadfahrerInnen Spruchbanner zum Parlament brachten, um das Jugendliche eine Menschenkette bildeten. In Indien kam es in 15 Bundesstaaten zu Treffen von Jugendlichen und politischen Führungspersönlichkeiten; in mehreren Städten gingen tausende Kinder, die verschiedenen Glaubensrichtungen angehören, gemeinsam auf die Straße. Im Libanon wurde eine Menschenkette in Form einer 15 in der Innenstadt von Beirut gebildet.
                                          „2015 steht die Welt an einem historischen Scheideweg“, so Reinhard Heiserer, Vorsitzender von Jugend Eine Welt. „Es geht um die Zukunft unserer Kinder und der nachfolgenden Generationen, die ein Recht auf ein Leben ohne Armut und in einer intakten Umwelt haben. Es ist hoch an der Zeit, dass tausende junge Menschen selbst auf die Straße gehen und dafür kämpfen. Jeder, jede Einzelne ist aufgerufen, sie dabei tatkräftig zu unterstützen.“

                                          Weitere Informationen finden Sie auf www.action2015.org 

                                           


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