
„Building a better world, partnering with youth“ („Eine bessere Welt in Partnerschaft mit der Jugend gestalten“) unter diesem Motto steht der Internationale Tag der Jugend am 12. August 2012. Für eine gerechtere Welt setzen sich die zahlreichen Jugend Eine Welt Volontärinnen und Volontäre mit ihrem Einsatz für benachteiligte Kinder und Jugendlichen in Afrika, Asien und Lateinamerika ein.
Eine dieser engagierten Volontärinnen ist Helene Hofer aus Sonnberg im Mühlkreis. Nach einem intensiven und ereignisreichen Jahr ist Helene im Februar wieder nach Österreich zurückgekehrt. „Ich habe in diesem Jahr viel erlebt und viele tolle Menschen kennengelernt“, fasst Helene ihre Erfahrungen zusammen: „Durch mein Volontariat konnte ich dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche eine Möglichkeit auf eine Ausbildung bekommen und damit eine Chance auf eine bessere Zukunft.“
Building a better world – Einsatz für benachteiligte Kinder und Jugendliche
Lesotho zählt zu einem der ärmsten Länder der Welt. Fast die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. „Ich hatte den Wunsch zu helfen und vielleicht das Leben von Kindern zu verbessern, die nicht so viel Glück hatten“, beschreibt Helene ihre Motivation ein Volontariat mit Jugend Eine Welt zu machen. Nach einer intensiven Vorbereitung reiste sie im Februar 2011 nach Maputsoe, Lesotho. Dort lebte und arbeitete sie ein Jahr im Don Bosco Projekt „St. Luke’s Mission“, in dem Kinder und Jugendliche eine Chance auf eine Ausbildung erhalten. Das Projekt umfasst einen Kindergarten, eine Volks-, Haupt- und Mittelschule, ein Jugendzentrum und ein Zentrum in dem Mädchen Handarbeiten erlernen. Die Aufgaben von Helene waren vielfältig. „Am Vormittag habe ich im Handarbeitszentrum beim Englischunterricht und im Kindergarten geholfen. Nach einer kurzen Mittagspause arbeitete ich in einem Jugendzentrum und am Abend haben ich noch die Vorbereitungen für den nächsten Tag erledigt“, berichtete Helene und ergänzt: „Ich war in diesem Jahr also Kindergärtnerin, Lehrerin, Aufpasserin, Vertraute und Ansprechpartnerin und noch vieles mehr für die Kinder.“