
Aserbaidschan befindet sich trotz mehr als 10jähriger Selbstständigkeit in einem kriegerischen Konflikt mit Armenien, wobei das Gebiet Berg-Karabach umstritten ist. Daraus restutiert, dass fast eine Million Binnenflüchtlinge in Aserbaidschan leben.
Es wächst eine Generation junger Menschen heran, die durch Krieg und Flüchtlingselend geprägt ist. Die Zivilgesellschaften sind schwach. Es herrscht Nationalismus vor, das Bildungssystem ist schlecht, die Arbeitslosigkeit bewegt sich je nach Region zwischen 25 und 40%, das Sozialsystem funktioniert schlecht und es herrscht sozialer Notstand und Hoffnungslosigkeit.
Zielgruppe:
Projektziele:
Armutsbekämpfung durch Bildung und Wertevermittlung mittels
formaler und nonformaler Vorlesungen und Workshops.
Die Republik Aserbaidschan liegt an den Südhängen des Kaukasus, begrenzt vom Kaspischen Meer im Osten. Die Region ist erdbebengefährdet hat große Erdölvorkommen. Baku ist die größte Stadt und Hauptstadt Aserbaidschans mit 1,117 Mio. EinwohnerInnen. In den Jahren 1994-1998 hat eine Flüchtlingswelle aus Berg-Karabach Baku überflutet. Sie leben unter sehr bescheidenen Lebensbedingungen.
Liste der geplanten Maßnahmen des Projekts:
"Jumpstart" - Es sollen persönliche Talente und Fähigkeiten identifiziert und ein konkreter Plan entworfen werden, um zu lernen, wie man bestimmte Ziele erreicht.
"Personal Growth"- Das Training ist auf die Entwicklung von eigenen Potenzialen ausgerichtet (Kommunikation, Konfliktlösung, Stressbewältigung).
"Gesunde Lebensführung" - Man braucht viel Energie, um Ziele zu erreichen.
Die Jugendlichen lernen, wie richtige Ernährung und Gewohnheiten die Gesundheit verbessern und welchen Schaden Rauchen, Alkohol etc. anrichten kann.
"Businessman Nº1" - Im Rahmen einer Kunsttherapie haben die jungen Menschen die Möglichkeit, ihre emotionalen Probleme zu bearbeiten. Zusätzlich lernen sie einen interessanten Beruf lernen, auf dessen Basis sie zukünftig ihr eigenes kleines Unternehmen gründen können. Die Jugendlichen lernen in dem Projekt, wie man einen Businessplan entwirft, wie man Mitarbeiter führt oder wie man Gewinne und Aufwendungen bewertet. Kleine Übungsfirmen wie der "Tea Room" und ein "Copyshop" dienen als Praxisbeispiele.
Langfristig erwartete Auswirkungen:
Die in den vorangegangenen Projekten unterstützten (z.T. berufsbildenden) Kurse wurden von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit gefördert und sollen weitergeführt werden (z.B. IT-Kurse wie „Photoshop").
Das Projekt soll in Kooperation mit der Caritas auch auf Georgien ausgeweitet werden.
Weitere Projekte in Aserbeidschan.