Am 23. Juni 2010 fand zum zweiten Mal die Veranstaltung „Fair Play World“ zugunsten von Jugend Eine Welt in Linz statt. Fairness abseits der Fußballstadien wird bei Großereignissen wie der Fußballweltmeisterschaft häufig vergessen. Das schöne Bild der vollen Stadien und der schönen Kulissen soll nicht gestört werden. Fair Play World warf den Blick auf die unterschiedlichen Facetten von Fairness in der Wirtschaft, gegenüber der Umwelt und den Mitmenschen. 4.000 Schüler und Schülerinnen fanden sich zu diesem Ereignis im Linzer Stadion ein.
Eine prächtige Fahnenparade und ein tolles Fußballspiel
Angeführt von unseren südafrikanischen Gästen Brian Matola und Nkosana Mkhize eröffneten die Schülerinnen und Schüler mit einer prächtigen Fahnenparade die Veranstaltung. Die Kinder zogen mit unterschiedlichen Flaggen ins Stadion ein und zeigten so auf, wie vielfältig unsere Welt ist. Höhepunkt des Events war dann ein Benefizspiel zwischen dem LASK Linz und Vorwärts Steyr. Einige der Spieler von Vorwärts Steyr haben dafür extra ihren wohlverdienten Sommerurlaub unterbrochen. Toni Polster sah als Schirmherr der Veranstaltung einen klaren Sieg der Linzer, die 12 zu 0 gewannen. Nach dem Spiel konnten sich die Kinder von ihren Lieblingsspielern noch Autogramme abholen.
Spiel und Spaß mit Fairplay
Vor dem Stadion gab es für die Schülerinnen und Schüler außerdem unterschiedliche Aktionen, Spiele und die Möglichkeit sich über die Arbeit von Jugend Eine Welt zu informieren. Beim Riesenwuzzler von Jugend Eine Welt konnten Schulklassen gegeneinander antreten, ihr Geschick mit Gummistiefeln bewiesen die Kinder und Jugendlichen beim Bauerngolf und mit Franz Badera gestalteten die SchülerInnen Kunst. Wer mutig war, konnte sich noch mit einem Kran in die Höhe ziehen lassen und so einen Blick von oben über das Stadion und Linz genießen.
Wir möchten uns bei Ludwig Eidenhammer und seinem Team ganz herzlich für die tolle Organisation des Events, ihr Engagement und die Unterstützung, die sie Jugend Eine Welt zukommen haben lassen, bedanken.
Fotocredit: cityfoto | ERHART Lukas