
Die Salesianer Don Boscos haben nach dem Krieg im Kosovo mit dem Bau eines Schul- und Berufsausbildungszentrums begonnen. Es soll der Jugend im Einzugsbereich von Priština konkrete Zukunftschancen ermöglichen. Die Jugendlichen erhalten dadurch eine bessere Aussicht auf einen Arbeitsplatz. Die Salesianer Don Boscos möchten damit am Aufbau des Landes mitarbeiten.
Zielgruppe:
Projektziele:
Den Jugendlichen durch Berufsausbildungsangebote bessere Zukunftsperspektiven zu geben und so konkret zum Wiederaufbau des durch den Krieg zerstörten Landes einen Beitrag zu leisten.
Die Bevölkerung des Kosovo umfasst etwa zwei Millionen Einwohner. 90% davon sind Kosovo-Albaner. Die Hälfte von ihnen ist jünger als 20 Jahre. Es handelt sich um das Land mit dem jüngsten Durchschnittsalter Europas. Der Kosovo ist in 29 Kommunen aufgeteilt, die sich aus insgesamt 1.500 Dörfern zusammensetzen.
Ausbildungsstatistiken im Kosovo sind alarmierend. Im Bürgerkrieg sind viele Schulen geschlossen worden.
In den Jahren 2001 bis 2003 wurde in Priština der Rohbau eines Don Bosco Berufsausbildungszentrums errichtet. Eine Werkstätte wurde bereits mit der notwendigen Ausstattung für den Ausbildungslehrgang Elektrotechnik ausgestattet. Ebenso konnten schon zwei Computerarbeitsräume eingerichtet werden. Zusätzlich gibt es ein Jugendzentrum, das 2005 den Betrieb aufnahm.es bis zu 800 Jugendliche sein, die hier jährlich eine Ausbildung absolvieren.
Die theoretischen Kurse:
Die praktischen Kurse:
Das Angebot richtet sich an alle jungen Menschen, die aufgrund ihrer persönlichen Situation oder aufgrund der durch den Krieg verschlimmerten Ausbildungssituation nicht in der Lage sind, eine andere Ausbildung zu absolvieren.
Das Projekt ist ein engagiertes Modell im Geiste der Präventivarbeit Don Boscos und ein Angebot, sich am Wiederaufbau des Kosovo– besonders im Bereich der Jugendförderung – zu beteiligen.