
„Snehalaya" heißt übersetzt „Haus der Liebe" und steht für ein Programm der
Salesianer Don Boscos zur Betreuung von Straßenkindern, die von Kindesmissbrauch und Kinderhandel bedroht sind. Der Grundgedanke ist der Schutz der Rechte auf Leben und Entwicklung dieser jungen Menschen, die in Guwahati als die Ärmsten der Armen gelten.
Snehalaya führt die Arbeit am Bahnhof im Hinblick darauf durch, unbegleiteten Kindern zu helfen und damit zu verhindern, dass die Kinder in die Hände von
Menschenhändlern und anderen Personen fallen, die sie für ihre Zwecke (Prostitution, Diebstahl) missbrauchen.
Zielgruppe: 200 Straßenkinder am Bahnhof und in den Straßen von Guwahati, so genannte "Runway-" oder "Railway- Kids", die von zu Hause weggelaufen und/oder obdachlos sind.
Projektziele:
Kinder von der Straße holen und vor Kinderhändlern schützen
Guwahati ist eine Stadt im indischen Bundesstaat Assam am südlichen Ufer des Brahmaputra. Mit 915.002 Einwohnern ist sie die mit Abstand größte Ansiedlung im Nordosten Indiens.
Die Kinder, die von der Straße geholt und unter die Fittiche der Salesianer Don Boscos genommen werden sollen, sind in besonderer Zahl am Bahnhof von Guwahati zu finden. Es kommen täglich um die 20 Züge an sechs Plattformen am Bahnhof Guwahati an. Unter den Fahrgästen befinden sich die sechs- bis 18-jährigen jungen Menschen. Meist sind sie obdachlos und von zu Hause weggelaufen. Ohne Ticket bestreiten sie die Reise durch Betteln, Reinigen von Zugabteilen oder den Verkauf gesammelter Abfälle (wie Plastikflaschen, Zeitungen und Magazinen). Sie werden „Runway-" oder „Railway-Kids" genannt.
Die Salesianer Don Boscos nehmen sich durch folgende Aktivitäten dieser Kinder an:
Monatliche Melas:
Kontaktaufnahme mit unbegleiteten Kindern:
Kontaktaufbau und –pflege mit dem Bahnhofspersonal und Geschäftsleuten:
Treffen mit der Polizei und dem Bahnhofswachsdienst:
Am 5. November 2008 fand ein