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Bau von Biogasanlagen für verarmte Landfamilien

Im ländlichen Gebiet von Gujarat bestreiten die Familien ihren spärlichen Lebensunterhalt in der Landwirtschaft, insbesondere durch die Haltung von Milchkühen. Mangels elektrischer Versorgung sind sie von Feuerholz abhängig, das in der Region jedoch immer knapper wird. Durch eine Biogasanlage kann Methangas aus Viehdung gewonnen und zum Betrieb von Kochplatten, u.a. verwendet werden. Auf Feuerholz kann dann verzichtet werden.

 

Zielgruppe:

100 Familien aus geringen Einkommensverhältnissen und aus verschiedenen Ethnien im ländlichen Gebiet von Gujarat.

 

Projektziele:

  • Verbesserung der Gesundheit der Familien durch rauchfreie Luft in den Häusern
  • Freie zeitliche Kapazitäten der Frauen für z. B. Weiterbildung, soziale Aktivitäten
    oder Aufnahme eines Nebenberufes
    • Verarbeitung von bestehenden natürlichen Ressourcen
      wie Rinderdung
    • Organischer Dünger als Nebenprodukt für die Landwirtschaft
      und damit auch weniger Ausgaben für chemische Düngemittel
    • Reduzierte Abholzung der Bäume und Schutz der Wälder
      in der Projektregion

 

Holz ist die schwächste Ressource in dieser Region

 

Der Holzbestand im Bundesstaat Gujarat nimmt von Jahr zu Jahr stetig ab. Doch die Menschen, besonders die Frauen, sind stark vom Feuerholz abhängig, da es keine Elektrizität gibt. Kochen ist z.B. nur über offenem Feuer möglich.

Die Salesianer Don Boscos haben deswegen in den

ländlichen Gebieten von Chhota Udepur und Kawant geplant, 100 Biogasanlagen für ebensoviele Familien zu errichten. Dadurch werden nicht nur die Wälder verschont. Ein besonderer Vorteil besteht dabei auch für die Gesundheit, da durch das Biogas, im Gegensatz zu Feuer, keine schädlichen Rauchgase entstehen. Für die Frauen in den Familien ergibt sich durch den Verzicht auf das Sammeln von Feuerholz eine

wesentliche Arbeitserleichterung. Die freigewordene Zeit können Sie zum Beispiel für Weiterbildungs- und Umschulungs-Programme oder nebenberufliche Aktivitäten nutzen.

Erste Erfahrungen

Geschäft völlig selbstständig und interagiert selbstbewusst mit Kunden und

Lieferanten. Durch die Biogasanlage wurde die Familie von verarmten Arbeitern zu selbstbewussten Unternehmern.

 

Das Projekt soll in drei Schritten umgesetzt werden:

  • Auswahl von Dörfern, die besonders schweren Zugang zu Feuerholz haben und eine ausreichende Anzahl von Kühen besitzen.
  • die DorfbewohnerInnen werden mit dem Konzept der erneuerbaren Energien
    vertraut gemacht.
  • diese DorfbewohnerInnen schulen - mit professioneller Unterstützung - insgesamt 100 ausgewählte Haushalte im Bau und Betrieb der Bioglasanlagen.

Die Biogasanlagen sind eine Möglichkeit für einzelne Familien ihre Lebenssituation wesentlich zu verbessern.

konnten bereits im Dorf Baroj, Chhota Udepur, gesammelt werden: In der Nähe des Wohnhauses von Karvvan Rathwa und seiner Familie wurde eine Biogasanlage errichtet. Karvvans Frau konnte ab diesem Zeitpunkt ihrem Mann helfen, ein Gemischtwarengeschäft im Dorf zu gründen. Mittlerweile führt sie das

 

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