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Grundversorgung für ländliche Familien

„Kein Telefon, keine Post, kein elektrischer Strom, kaum Wasser, hier ist man wirklich im Innersten vom Busch", so der österreichische Missionar P. Johann Kiesling über sein Einsatzgebiet Kipushya am südlichsten Zipfel der Demokratischen Republik Kongo.

 

P. Kiesling ist seit mehr als 25 Jahren unermüdlich für die Menschen im Kongo im Einsatz, baut zusammen mit der lokalen Bevölkerung in den Buschdörfern Brunnen und betreibt eine kleine Gesundheitsstation und leitet eine Schule.

 

In der Grundschule in Kipushya werden bedürftige Kinder beim Schulgeld unterstützt und mit den Bewohnern der Dörfer baut er Avocadobäume an, um die Gesundheit der Menschen durch diese nährstoffreichen Früchte zu verbessern. Sein neuestes Projekt ist die Stromversorgung mittels einer Photovoltaikanlage.

 

Zielgruppe: 37 Dörfer in einem Umkreis von 10.000 km² sowie mehr als 400 Schüler und 20 Lehrer in der Don Bosco Schule in Kipushya.

Projektziele: Schaffung von Bildungsmöglichkeiten, Verbesserung der Trinkwasserversorgung, Nahrungsmittelanbau und Gesundheitsförderung im Süden der Demokratischen Republik Kongo.

 

Kongo - reich an Rohstoffen und armes Land

 

Der Kongo ist reich an natürlichen Rohstoffen (Kupfer, Diamanten, Coltan, etc.) – dennoch zählt das Land zu den ärmsten der Welt, wenn es um Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und Nahrung geht.

Mehr als 50 Prozent der 66 Millionen Einwohner des Kongo haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser! Verseuchtes Wasser führt immer wieder zu schweren Cholera-Epidemien. Der Bau von Brunnen in den Dörfern hilft, das Gesundheitsrisiko zu mindern.

 

In Kipushya gibt es zwei kleine Krankenstationen für einfache Wundbehandlungen und spärlichen Medikamentenverkauf. Für eine Operation muss P. Kiesling die Menschen mehrere Stunden zum kleinen Krankenhaus der Don Bosco Schwestern transportieren. Meist müssen die Salesianer auch die Kosten dafür übernehmen.

P. Kiesling pflanzt mit den Menschen vor Ort Avocadobäume. Die Früchte sind sehr reich an Nährstoffen. Bisher konnten bereits etwa 200 Pflanzen angebaut werden. Er will in Zukunft noch mehr Avocados und andere Früchte pflanzen, denn besonders die Kinder leiden an Unterernährung.

In Kipushya leiten die Salesianer außerdem eine öffentliche Volksschule. Den Schülern aus den ärmsten Familien wird das Schulgeld erlassen, dafür helfen sie oder ihre Familien bei den Salesianern ein wenig mit. Da die staatlichen Lehrergehälter sehr gering sind (zirka 25 Euro monatlich), zahlen die Salesianer 15 Euro dazu.

Die Salesianergemeinschaft von Kipushya besteht nur aus zwei Salesianern, P. Kiesling und einem polnischen Mitbruder. Sie sind Pfarrer von 37 Dörfern. Für ihre Tätigkeit haben sie nur ein Auto zur Verfügung, obwohl das Missionsgebiet 10.000 km² groß ist. Ein zusätzliches Geländefahrzeug wird dringend benötigt.

 

Helfen Sie P. Kiesling, die Lebenssituation der von ihm betreuten Menschen zu verbessern!

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