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Eine Fußballschule in der Ukraine

Die Jugendlichen von Lviv verbringen viel Zeit auf der Straße: Es gibt kaum Orte, wo sie sich treffen und/oder Sport ausüben können. Drogen und Gewalt sind die Hauptprobleme, die sich daraus ergeben.

Das ist einer der Hauptgründe für das vorliegende Projekt: Im Sinne einer präventiven Pädagogik sollen den Jugendlichen Alternativen zur Straße angeboten werden.

Wichtig ist die hohe Qualität der sportlerischen Ausbildung im Verein Don Bosco Sport. Daneben suchen die Betreuer auch das Gespräch mit den Eltern der Kinder und Jugendlichen. Das tägliche Training und die persönliche Betreuung der Jugendlichen unter Einbeziehung der Eltern zeigt Früchte:

Ein Jugendlicher des Projekts spielt für das Ukrainische Jugendnationalteam. Einige andere haben gute Chancen, in die einzige Mannschaft von Lviv aufgenommen zu werden, die in der ersten Liga spielt.

Andere spielen in Teams der ersten, zweiten oder dritten Liga.

Die Trainings finden täglich zwischen 15 und 20 Uhr statt. Die Meisterschaft und sonstige Turniere werden samstags und sonntags  erspielt. Am Samstag Vormittag zwischen 9 und 13 Uhr stehen Kurse (z. B. Nachhilfe) und Workshops auf dem Programm. 

 

Fußball für Jugendliche aus der sozialen Unterschicht

 

310 Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren aus den unteren sozialen Schichten und der Mittelklasse bekommen die Möglichkeit auf Sport und Bildung.

 

 

Ziele des Projekts

Jugendliche aus den ärmeren Bevölkerungsschichten sollen die Möglichkeit erhalten, kostenlos Sport auszuüben und dadurch eine gute, gesundheitsfördernde und umfassende Bildung zu erhalten.

 

Projektkosten:

Gesamtkosten: ca. 75.000 EUR

davon noch aufzubringen: 7.000 EUR

 

 

Lviv (dt. Lemberg) liegt in der Westukraine und ist kulturell nach Europa ausgerichtet, österreich-ungarischen Monarchie.

Trotz der politisch nicht einfachen Situation seit der Orangenen Revolution ist die Lage im Land derzeit ruhig und von einem wirtschaftlichen Aufschwung geprägt. Trotzdem leben viele Familien von einem sehr niedrigen Einkommen. Lviv ist die zweitgrößte Stadt des Landes, ihre wirtschaftliche Entwicklung liegt etwas über dem Landesdurchschnitt. Während es eine Reihe von kulturellen Veranstaltungen gibt, ist eine Sportpolitik kaum vorhanden. Sport ist Privatsache und keine soziale Angelegenheit.


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