
Das südamerikanische Peru ist von den heftigsten Regenfällen seit 15 Jahren getroffen worden. Anhaltende und starke Regenfälle führten in der Andenregion zu Überschwemmungen und unzähligen Erdrutschen. 23 Menschen kamen ums Leben, mindestens 50.000 wurden zu Obdachlosen.
Zwei junge Österreicher kümmern sich um 35 obdachlose Familien
Das vom Hilfswerk Jugend Eine Welt unterstützte Don Bosco Gymnasium hat 35 Familien aufgenommen. Die beiden österreichischen Volontäre Marion Ammer und Max Hersey kümmern sich, gemeinsam mit den Salesianern Don Boscos, tatkräftig um die Opfer der Flutkatastrophe.
„Die Familien kommen aus Cusco, wo ein Hang abgerutscht ist. Sie haben alles verloren, “ berichtet der Klosterneuburger (NÖ) Max Hersey aus Cusco: „Wir versorgen sie mit Nahrungsmitteln, Kleidung, usw. Mit den Kinder spielen und basteln wir, um sie ein bisschen von dem Erlebten abzulenken.“ Für die betroffenen Familien und Kinder wurde in einem Klassenzimmer der Schule ein Schlafplatz eingerichtet. „Was momentan vor allem gebraucht wird sind Kleidung, Matratzen und Nahrungsmittel“, so Max Hersey. Der junge Mann bittet um Unterstützung: „Wir brauchen dringend Spenden um die Familien weiterhin versorgen zu können!“
„Letzte Woche hat es in drei Tagen so viel geregnet wie normalerweise in einem Monat“, so die Jugend Eine Welt Volontärin Marion Ammer: "Die wichtigste Brücke ins Tal wurde weggespült, viele Lehm-Gebäude brachen wegen der Schlammmassen wie Kartenhäuser zusammen!"
Gemeinsam mit Hersey arbeitet die Vorchdorferin (OÖ) seit fast einem Jahr im Colegio Don Bosco, einem Internat für Kinder aus ärmsten Verhältnissen.
Auch das Don Bosco Gymnasium und weitere Gebäude der Jugend Eine Welt Partner haben signifikante Schäden erlitten. Es gibt Wassereintritte überall, die Bausubstanz wurde stark beschädigt.
Spendenkonto Jugend Eine Welt
PSK 92.083.767, BLZ 60000
Kennwort: Nothilfe Peru