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Salomon Islands: Radiostationen für abgelegene Pazifikinseln

In der Diözese Gizo auf den Salomon Inseln sollen in fünf verschiedenen Dörfern Radiostationen errichtet werden. Nach dem Tsunami im Jahr 2007 sind die Inseln in starkem Aufschwung. Der Wiederaufbau ist in vollem Gange. Das Problem ist jedoch, dass Bischof Kapelli von der Hauptstadt Honoriara durchschnittlich vier Tage per Schiff benötigt, um zu den einzelnen Inseln seiner Diözese zu kommen. Das erschwert die Koordonation des Wiederaufbaus ebenso wie den Kontakt zu den Gemeindemitgliedern. Der Informationsstand der Menschen ist sehr schlecht. Bischof Capelli hätte durch die regelmäßige Kommunikation via Radio die Möglichkeit, mit den Mitgliedern der Pfarre in direktem und regelmäßigen Kontakt zu stehen.

 

Zielgruppe

 

  • Mitglieder der fünf Gemeinden Kandova, Sariana, Buku, Otopada und Sasamunga
  • Die Menschen der gesamten Diözese Gizo

 

Projektziele

 

  • Regelmäßiger Austausch des Bischofs mit den Pfarrern und Gemeindemitgliedern
  • Aktive Beteiligung der Bevölkerung an den Pfarraktivitäten
  • Weniger Isolation der Menschen auf den Inseln
  • Schaffen eines Zugehörigkeitsgefühls zur Gemeinschaft

 

 

Projekthintergrund

Die Salomon Inseln sind ein Inselstaat im Südwesten des Pazifiks, östlich von Neuguinea. Zu ihm gehören zum größten Teil die geografischen Inseln der Salomonen, sowie die Rennell-Inseln, die Ontong-Java-Inseln und die weiter östlich liegenden Santa-Cruz-Inseln. Die nördlichen Salomonen gehören zum Staat Papua-Neuguinea. Der Inselstaat ist Mitglied des Commonwealth of Nations, zählt aber zu den ärmsten Staaten Ozeaniens. Die Diözese Gizo ist am weitesten von der Hauptstadt der Salomon Inseln, Honiara, entfernt, sehr isoliert und nur schwer per Boot zu erreichen. Zu den umliegenden Inseln zählen Nauru, Kiribati, Tuvalu, Fidschi und Vanuatu. Es gibt keine Elektrizität, außer in den kleinen Städten Gizo, Noro und Taro. Außerdem gibt es kein Telefon. Die einzige Möglichkeit der Kommunikation ist der Funk. Die indigene Bevölkerung spricht zu 94,5 % melanesische Sprachen, 3 % polynesische Sprachen, 1,2 % mikronesische Sprachen. Als Verkehrssprache ist die Kreolsprache Pijin verbreitet. Neben der indigenen Bevölkerung gibt es chinesische, indische, australische und europäische Zuwanderer. Es wäre eine große Hilfe für die InselbewohnerInnen, die Anbindung der Dörfer an das diözesane Kommunikationssystem durch die Radiostationen zu bekommen. Nicht nur wäre die regelmäßige Verbreitung des Diözesanen Pastoralplans gesichert sondern die Menschen würden auch ihr Gefühl der Isolation überwinden.

 

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