
Das entwicklungspolitische Hilfswerk Jugend Eine Welt und das Kulturforum Breitenwang laden zur Vorführung des Films "Feuerherz" am 22. Oktober 2009 ins Veranstaltungszentrum Breitenwang ein.
Derzeit sind weltweit über 250.000 Kinder in kriegerische Konflikte involviert. Der Film "Feuerherz" nähert sich über das persönliche Schicksal der kleinen Awet der Problematik von Kindern in Kriegsgebieten. Regisseur Luigi Falorni zeigt auf verständliche und eindringliche Weise das Wahnsinnige an der Situation von Kindern, die in bewaffnete Konflikte involviert sind. Awet kämpft darum, inmitten des Krieges ihr Überleben zu sichern und ihre Würde zu bewahren. Sie geht mitten im Unabhängigkeitskrieg zwischen Eritrea und Äthiopien ihren eigenen Weg.Das Kernziel der Arbeit von Jugend Eine Welt ist es, Kindern und Jugendlichen eine lebenswerte Zukunft zu schenken. Aus diesem Grund, fördert Jugend Eine Welt Bildungsarbeit in Österreich zu diesem Thema mit diesem Film.
Am Donnerstag, 22. Oktober 2009 um 20 Uhr laden Jugend Eine Welt und das Kulturforum Breitenwang in den Tauernsaal des Veranstaltungszentrums Breitenwang zu einer Vorführung des preisgekrönten Spielfilms "Feuerherz – Die Reise der jungen Awet" von Regisseur Luigi Falorni ("Die Geschichte vom weinenden Kamel") und Produzent Josef Aichholzer ("Die Fälscher").
Anschließend bietet sich die Möglichkeit zu angeregten Gesprächen mit Jugend Eine Welt Geschäftsführer Reinhard Heiserer sowie den Jugend Eine Welt VolontärInnen Maria Saurer und Johannes Urschitz die gerade von ihrem einjährigen Freiwilligeneinsatz in Don Bosco Projekten in Indien und Ghana zurück sind.
Kinder im Krieg
Weltweit gibt es etwa 250.000 Kindersoldaten. Minderjährige werden vom Militär und Rebellengruppen rekrutiert und in bewaffneten Konflikten als Soldaten eingesetzt.
"Doch nicht nur Kinder und Jugendliche im Kampfeinsatz sind massiv von den Auswirkungen kriegerischer Konflikte betroffen", so Jugend Eine Welt Geschäftsführer Reinhard Heiserer: "Gewalt, Flucht und Angst traumatisieren junge Menschen schwer. In jungen Jahren haben Kinder, die in Bürgerkriegsgebieten oder politisch unstabilen Regionen leben, oft schon mehr Grauen erlebt, als wir uns vorstellen können."
Ob in Bosnien-Herzegowina, Burma, der Demokratischen Republik Kongo, Kolumbien, dem Kosovo, Liberia oder Sri Lanka: In den von Jugend Eine Welt unterstützten Don Bosco Projekten werden diese Kinder aufgefangen. In speziellen Reintegrationsprogrammen werden sie psychologisch, therapeutisch und pädagogisch betreut. Den Kindern und Jugendlichen, die Krieg hautnah miterlebt haben wird in den Don Bosco Zentren geholfen, ihre Traumata zu verarbeiten. Sie erhalten die Chance auf ein glückliches, selbstbestimmtes Leben.