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Einladung zum Pressegespräch

Sr. Petronille und Sr. Liliane leiten HIV/Aids-Projekt im Kongo

Die Leiterinnen einer Gesundheitsstation und eines HIV/Aids-Projektes in der Dem. Republik Kongo berichten über das Leben in Zentralafrika und die Arbeit mit schwerkranken Menschen

Hintergrundgespräche sind möglich am

Dienstag, 23. Juni 2009, zwischen 09:00 und 13:00 Uhr

Bei Interesse bitte um individuelle Orts- und Terminvereinbarung

(Sprache: Französisch; die beiden Schwestern werden von einer Übersetzerin begleitet)

An der Basis im Einsatz gegen Armut und HIV

Die beiden Don Bosco Schwestern Sr. Petronille und Sr. Liliane führen eine Gesundheitsstation in Malweka, einem Vorort der 10 Millionen Hauptstadt Kinshasa mit 36.000 EinwohnerInnen. Im Rahmen eines HIV/Aids-Projekts leisten die beiden Don Bosco Schwestern wichtige Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung und versorgen HIV positive Menschen mit Medikamenten.

Allein im letzten Jahr haben die Schwestern in ihrer Krankenstation 11.000 PatientInnen versorgt. Im Aids-Projekt werden aktuell 20 Betroffene, hauptsächlich Frauen, betreut. Die Versorgung mit anti-retroviralen Medikamenten kostet etwa $40 pro Monat. Die Betroffenen finanzieren ihre Therapie mithilfe eines Mikrokredit-Programms. Die Betroffenen erhalten von den Schwestern einen zinsenlosen Kredit, durch den Verkauf selbst genähter Hemden u.ä. zahlen sie diesen in kleinen Raten zurück. Ein schwieriges Unterfangen für Menschen, die täglich um ihr Überleben und das ihrer Familien kämpfen.

HIV/Aids – die Situation ist dramatisch

95 Prozent aller HIV-infizierten Menschen leben in sogenannten Entwicklungsländern. Am stärksten betroffen ist das Gebiet südlich der Sahara. Dort leben zwar nur zehn Prozent der Weltbevölkerung, aber 70 Prozent aller HIV-infizierten Menschen.

Jugend Eine Welt im Kongo

Jugend Eine Welt unterstützt seit Bestehen des Vereins die Tätigkeit der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern im Kongo. Neben der Förderung von Bildungsprojekten, werden auch Gesundheitsinitiativen und Projekte zur ländlichen Entwicklung unterstützt, sowie Nothilfe geleistet.


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