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Kärnten verbessert Klima

Klima-Aktionstag am 24.03. in ganz Kärnten

Ganz Kärnten stand am Dienstag den 24. März 2009 im Zeichen der Kampagne "Klima fair bessern". In allen Bezirksstädten des Landes begann zeitgleich um 16 Uhr ein Aktionstag - mit dem Ziel das Bewusstsein für unser Klima zu stärken. 

SchülerInnen, LehrerInnen, Mitglieder aus Pfarren und Jugendliche der Katholischen Jugend Kärnten sammelten tausende Unterschriften, um die politischen EntscheidungsträgerInnen zu raschem Handeln zu bewegen. Organisiert wurde der Aktionstag von mehreren katholischen Hilfsorganisationen aus dem umwelt- und entwicklungspolitischen Bereich. Die internationale Kampagne "Klima fair bessern" läuft bis Ende 2011.  

Vom Gasserplatz in Hermagor bis zur Innenstadt von Wolfsberg waren am Dienstag den 24. März um 16 Uhr Menschen auf der Straße, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Mit einem Kreis des Schweigens wurde in Hermagor, Klagenfurt, Feldkirchen und Völkermarkt darauf aufmerksam gemacht, dass wir uns mit dem Thema Klimaschutz im Kreis drehen. Gleichzeitig wurden die  Menschen mit diesem Schweigen beim Aktionstag "Klima fair bessern" eingeladen jetzt in der Fastenzeit in sich zu gehen und sich zu fragen: "Was kann ich tun für mehr Klimaschutz?"

Jugendliche in ganz Kärnten warben für mehr Klimaschutz

Mit großem Engagement setzten sich in Klagenfurt, wie auch in allen anderen Bezirksstädten in Kärnten Jugendliche für mehr Klimaschutz ein. In Klagenfurt waren über 20 Jugendliche der Katholischen Jugend und von Iniciative Angola aktiv, um Menschen zu motivieren ihr Leben klimafreundlicher zu gestalten. In Hermagor standen drei Schulklassen hinter ihrem Religionslehrer Hannes Berger und verteilten Informationen in der ganzen Stadt, so wie es auch Jugendliche in den übrigen Bezirksstädten des Landes taten.

Das gerade Jugendliche die Informationen verteilten und um Unterschriften für rasches politisches Handeln warben, war aus Sicht der OrganisatorInnen auch symbolisch zu verstehen. Die Erwachsenen sollen sich ihrer Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen bewusst werden, die auch in einer lebenswerten Welt leben wollen.

Klimapolitische Diskussion am Heuplatz in Klagenfurt

Beim Start der Aktion in Klagenfurt brachten Vertreter von umwelt- und entwicklungspolitischen Organisationen Statements zum Thema Klimawandel und Klimaschutz.  "Jeder kann etwas tun und viele kleine Schritte bringen einen großen Effekt!", so Martina Schellander von Jugend Eine Welt, die Koordinatorin des Aktionstages.  "Mit der Aktion "Klima fair bessern" will die Katholische Kirche ein Zeichen setzen", sagte Mitorganisator Ernst Sandriesser: "Im Alpenraum gibt es bereits eine Temperaturerhöhung von zwei Grad, was sich zum Beispiel bei den Gletschern bemerkbar macht."

"Durch die Kampagne Klimafairbessern sollen die Menschen ermutigt werden, aus christlicher Schöpfungsverantwortung ihren Lebensstil zu überdenken und zu verändern!", argumentierte die Mitorganisatorin Barbara Jordan, vom Welthaus Klagenfurt/Hisa sveta.

Gesprochen haben zudem: Pfarrer Hans-Peter Premur, Gernot Haupt (erhielt den Menschenrechtspreis 2009), Hansej Rosenzopf (Iniciative Angola), LR Peter Kaiser (SPÖ), Peter Allmaier (Katholische Jugend), Walter Schütz (Bündnis Eine Welt), Johanna Bürger (Kath. Frauenbewegung), Aigul Salmhofer (Klimabündnis).

5 vor 12 ist längst vorbei – Kirchenglocken läuten am 29. März in ganz Österreich

Mit dem Läuten will die Kirche auf die Dringlichkeit des Themas aufmerksam machen. Die Gläubigen werden eingeladen, diesen Sonntag "autofrei" zu gestalten und den Tag mit einem "Kirch-Gang" zu  beginnen.


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