
Seit einigen Jahren erlangen ethische Geldanlagen zur Unterstützung der Entwicklungszusammenarbeit auch in Österreich zunehmende Bedeutung: Frauen und Männer, die als „nicht bankfähig“ eingestuft werden und somit keinen Zugang zu Krediten haben, erhalten die Chance, kleine Projekte zu starten, mit denen sie sich ein Einkommen schaffen können. Auch die Salesianer Don Boscos haben in Lateinamerika sehr gute Erfahrungen mit dieser Form der Unterstützung gemacht: Im Hochland von Ecuador wurden beispielsweise kleine Mikro-Kredite für einige hundert Bauern ermöglicht. Geld kommt in Umlauf, schafft Mehrwert und wird an den Verleiher zurückbezahlt.