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Ecuador: Chicos de la Calle - Hilfe für Straßenkinder!

Die Bevölkerung Ecuadors leidet unter der schlechten wirtschaftlichen und sozialen Ausgangssituation, ein Großteil der Menschen lebt unter der Armutsgrenze. Um die Lebensbedingungen dieser Kinder und Jugendlichen zu verbessern, wurde 1980 in Quito das Don Bosco Programm “Chicos de la Calle” ins Leben gerufen.

Betreuung in Zentren und auf der Straße
Das Zentrum des Projektes bildet das Instituto Superior Salesiano in Quito (La Tola), wo seit der Eröffnung 1991 auch österreichische Zivilersatzdiener von Jugend Eine Welt mitarbeiten.  Die Schwerpunkte des Projektes liegen in der Berufs- bzw. Schulausbildung, der gesundheitlichen Versorgung und der sinnvollen Freizeitgestaltung. Eine Besonderheit ist die Betreuung und Erziehung der Kinder nicht nur in den Jugendzentren, sondern auch direkt auf der Straße (“Streetwork”).

Weitverbreitetes Erfolgskonzept
Im Jahr 2000 wurde in Quito ein weiteres Zentrum (La Marin) eröffnet (CAPESA – Centro de Apoyo Escolar Salesiano), wo man sich besonders der schulischen Ausbildung der arbeitenden Kinder widmet. Derzeit gibt es mehrere Projektstandorte in Quito, Guayaquil, Esmeraldas, San Lorenzo und Santo Domingo. Weitere Don Bosco Straßenkinderprogramme finden sich in Cuenca und Machalla sowie kleinere Initiativen zugunsten dieser Kinder in fast allen Einrichtungen der Salesianer in den Großstädten des Landes.

Prävention und Zukunftsperspektiven
Das Oberziel des Don Bosco Projektes „Chicos de la Calle“ ist es, die Heranwachsenden in ihrer Entwicklung zu begleiten, präventiv auf sie einzuwirken und für sie im Geiste der Pädagogik Don Boscos eine lebenswerte Zukunftsperspektive zu schaffen. Ziele sind dabei vor allem die Förderung einer entsprechenden Berufsausbildung, mit Hilfe derer sie einem Schicksal als Straßenkind am ehesten entgehen können.

Dieses Projekt darf nicht scheitern!
Um die Projektziele erreichen zu können, werden externe finanzielle Mittel benötigt. Förderungen aus staatlichen Quellen reichen längst nicht aus, um qualitativ und quantitativ die notwendigen Programme zu finanzieren und mittelfristig abzusichern. Am wichtigsten ist die finanzielle Unterstützung für die Zahlungen der Gehälter der Erzieher, Sozialarbeiter, Ärzte, Psychologen, etc., da für die Kinder genügend und qualifizierte Ansprechpartner die erste und beste Hilfe darstellen. Weiters sind finanzielle Mittel notwendig für Nahrungsmittel und medizinische Versorgung sowie für die Ausstattung und Verbrauchsmaterialien in den Berufsausbildungs-Werkstätten.

Jugend Eine Welt unterstützt seit Jahren dieses ambitionierte und erfolgreiche Projekt. Es macht Freude, den stetigen Fortschritt des Projektes zu verfolgen und zu sehen, wie viel Freude die Kinder an den Programmen und der Ausbildung haben.

 

Bitte unterstützen auch Sie dieses Projekt, damit der Erfolg dieses Projektes nicht an fehlenden finanziellen Mitteln scheitern muss!

 

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