
Myanmar, vielen besser bekannt als Burma, ist eines der ärmsten Länder dieser Erde: Seit 1968 ist eine Militärregierung an der Macht die jede positive wirtschaftliche Entwicklung verhindert. Zwangsarbeit, Vertreibungen und der Einsatz von Kindersoldaten sind in dieser Diktatur allgegenwärtig.
Knappe zwei Millionen Flüchtlinge…
Burma – heute offiziell Myanmar, ist fast doppelt so groß wie Deutschland und hat 46 Millionen Einwohner. Das Land hat aufgrund der politischen Verhältnisse eine Million Binnenflüchtlinge, darüber hinaus gibt es eine halbe Million Flüchtlinge, die in Thailand, Indien und Bangladesch leben. Die Bevölkerung ist zu 69 Prozent aus Birmanen zusammengesetzt, sowie aus über 135 verschiedenen ethnischen Gruppen mit einer eigenen Sprache.
Ein schwerer Weg um zu helfen!
Die Salesianer Don Boscos sind seit 1939 in Burma/Myanmar. Nach einer Krise 1966/67 in der alle ausländischen Missionare des Landes verwiesen wurden, konnte Mitte der 70er Jahre ein neuer Anlauf genommen werden. Heute arbeiten etwa 50 Salesianer im Norden des Landes in Pfarren und Jugendeinrichtungen.
Der Staat vernachlässigt seine Pflichten
Namtu liegt im Norden des Landes. Dort führen die Salesianer eine Pfarre und ein kleines Internat. Da das staatliche System aufgrund immenser Ausgaben für militärische Zwecke im Schulsystem versagt, ist die Arbeit der Salesianer in Myanmar von äußerster Wichtigkeit. Es haben vor allem traditionelle Volksgruppen kaum Chance auf Bildungsmöglichkeiten, da insbesondere sie marginalisiert werden.
Bildung und medizinische Versorgung
Das Projekt zielt darauf ab, Geld für besonders benachteiligte Jugendliche und Familien bereit zu stellen, um diesen Bildung, medizinische Versorgung und andere notwenige Mittel bereit zustellen. Die Schüler des Internats sollen gefördert und ihre Familien unterstützt werden, damit diese trotz einer fehlenden Arbeitskraft überleben können.
Jugend Eine Welt ist eine der wenigen Partner, die Projekte in Myanmar unterstützt. Gerade dieses Land hat schon vieles an Leid und Elend miterleben müssen und hat aufgrund prekärer politischer Zustände keine Aussicht auf eine Besserung. Bitte unterstützen auch sie die Bildungs- und Nothilfe Projekte der Salesianer in Myanmar, damit die Bevölkerung „von unten“ die Chance bekommt, ihr eigens Land zu verändern!