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Sambia: City of Hope in Lusaka

Aus Sorge um die steigende Zahl an Waisen- und Straßenkindern begannen die Don Bosco Schwestern im Jahr 1993 mit dem Projekt „City of Hope“. Ein Jahr später erhielten die Don Bosco Schwestern Land vom Stadtrat und konnten schließlich mithilfe von Förderern und Wohltätern im Laufe der Zeit mehrere Unterkünfte für die Mädchen bauen.

Die Lücke im Leben mit Liebe füllen…
Durch ihr großes Engagement konnten die Don Bosco Schwestern mit „City of Hope“ den jungen Waisenmädchen und Frauen im Alter zwischen 6 und 20 Jahren ein Zuhause schaffen. Das Ziel des Zentrums liegt in der Wiedereingliederung jedes Mädchens in die Gesellschaft. Das wird dadurch erreicht, dass die Don Bosco Schwestern die Lücken in den Leben der Mädchen mit Liebe, Erziehung und einem offenem Ohr füllen. Sie bekommen eine Ausbildung, so dass sie ihren Selbstwert erkennen und ihren Weg zurück in die Gesellschaft finden.

Ein Land voller Probleme
Denn die Problembereiche in Lusaka, der Hauptstadt Sambias sind vor allem wirtschaftliche Armut, Aids, steigende Zahl an Waisenkindern, Großfamilien, die sich nicht mehr um alle Kinder kümmern können und soziale Einrichtungen, die keine ausreichenden Mittel zur Verfügung haben. Dadurch wird vielen Mädchen eine Ausbildung oder gar Schulbildung verwährt, da den Familien weder das Geld zu Verfügung steht, noch können sie es finanziell verkraften, die Mädchen als Arbeitskraft zu verlieren.  In vielen Fällen sind die Mädchen auch verwaist, aufgrund der vielen Krankheiten in Sambia und der hohen Aidssterblichkeitsrate.

In drei Stufen zur Eigenständigkeit
Dafür haben die Don Bosco Schwestern einen drei Stufenplan entwickelt. Die jüngeren Mädchen leben im Projekt „City of Hope“ in einem Internat und werden von den Schwestern betreut, junge Frauen leben in kleineren Unterkünften und versorgen sich selbst. In der dritten Stufe leben junge Frauen in Häusern der lokalen Gemeinde, haben aber auch noch den Kontakt zu den Schwestern.

Schulunterricht und Sojagetränke
In der Schule wird nach dem Lehrplan von Sambia unterrichtet. Unterrichtet wird Mathematik, Landessprachen von Sambia, Englisch, Religion, Gesundheitskunde, etc. Weiters bekommen alle Schüler ein Sojagetränk oder Tee, da sehr viele Schüler hungrig in die Schule kommen und dem Unterricht nicht gut folgen können. Ferner erwerben die Schülerinnen Kenntnisse im Schneidern, Nähen (Umgang mit Näh- und Stickereimaschinen) und der Landwirtschaft. Ihre Erzeugnisse verkaufen die Schülerinnen, kaufen davon weitere Materialien und können davon auch die Schulgebühren zahlen. Die Teilnehmerinnen des Projektes haben dadurch auch ein gestärktes Selbstvertrauen in ihre Fähigkeiten und lernen eigenständig zu Handeln sowie Verantwortung zu übernehmen.

Jugend Eine Welt unterstützt dieses Projekt, damit auch Waisenkinder und benachteiligte Jugendliche die Chance auf Bildung und einen guten Arbeitsplatz bekommen. Bitte helfen auch Sie mit, damit diese Kinder eine gerechte und faire Chance auf dieser Welt bekommen!
 

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